Mini Concept Tokyo

Mini Concept Tokyo Mini Concept Tokyo

Mini Concept Tokyo

— 19.10.2005

Tea-Time in Tokio

Erst Concept Frankfurt, jetzt Concept Tokyo: Mini zeigt auf der Japan-Messe die nächste neuzeitliche Interpretation des Traveller von 1960 – diesmal als "kleinen Luxus für unterwegs".

Mini kennt die Sorgen und Nöte eines britischen Gentleman. Was, wenn man auf Reisen ist, fern vom häuslichen Teekessel, und die traditionelle Teestunde naht? Wohl dem, der im Mini Concept Tokyo unterwegs ist. Der hat ein Notfall-Set gleich an Bord – Genuß ohne Verzicht.

Mini nennt das den "kleinen Luxus für unterwegs" und stellt die entsprechende Studie dem Publikum auf der Tokyo Motor Show 2005 vor. Die Alternative zum Mini Concept Frankfurt bietet einen weiteren Ausblick auf den künftigen Mini Kombi, an dessen Bau wohl keiner mehr ernsthaft zweifelt.

Der historische Mini Traveller stand vor 45 Jahren ganz unter dem Motto "Go British" für die neue Reiselust des Briten. Und der Insulaner wußte: Wenn du reist, dann reise mit Stil. Das aktuelle Zitat des Klassikers kommt im eleganten Estate-Design, mit einer symmetrisch geteilten Doppeltür am Heck und geteilten hinteren Seitenscheiben. Sportlich wird der Concept Tokyo durch den auffälligen Lufteinlaß auf der Motorhaube und den Doppelauspuff aus dem Cooper-S-Regal. Das erhöhte Dach gibt schon mal einen Ausblick auf die inneren Qualitäten.

Im Laderaum steckt eine in den Boden eingelassene Cargobox. Ihr Deckel läßt sich nach außen ausziehen und dient gleichzeitig als Einladehilfe. Außerdem läßt sich die durchsichtige Abdeckung nach oben schwenken und als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum verwenden. In der Box des Concept Tokyo steckt ein neunteiliges Teeservice.

In das hintere Seitenfenster kann eine "Sports Utility Box" eingehängt werden. Klappen ermöglichen das Be- und Entladen sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum. Der Concept Tokyo setzt auch hier auf Teekultur und hält die restlichen Utensilien für eine zünftige Zeremonie bereit: Löffel und Beutel, akkurat nebeneinander aufgereiht.

Bei schönem Wetter kommt das Cargodach zum Einsatz. Es beinhaltet einen Tisch und zwei Stühle, die vor dem Heckfenster heruntergezogen werden können. Auch innen steht dem Teegenuß nichts im Wege, die Sitze sind am Mitteltunnel aufgehängt, so daß sie zu schweben scheinen und können hinten zugunsten einer ebenen Ladefläche einzeln umgeklappt werden. Daß der Tee-Transporter in Serie geht, ist eher unwahrscheinlich.

Autor: Michael Voß

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