Mini Cooper S mit GP Tuning Kit

Mini Cooper S mit GP Tuning Kit Mini Cooper S mit GP Tuning Kit

Mini Cooper S mit GP Tuning Kit

— 01.11.2005

Weg mit dem Speck

John Cooper pumpt den Mini Cooper S auf 218 PS und reduziert jeglichen Schnickschnack. Ergebnis der Diät: 40 Kilo Speck weg!

Bis Juli 2006 müssen Mini-Fans noch auf ihren stärksten Winzling ab Werk warten – doch BMW präsentierte den "Cooper S mit John Cooper Works GP Tuning Kit" schon mal vorab beim Mini-United-Event in Misano. Das Konzept ist schnell erklärt: Leistung rauf, Gewicht runter – und das mit aller Konsequenz!

Als Basis dient der Mini Cooper S. Tuning-Spezialist John Cooper schraubte an Ladeluftkühler und Motorabstimmung des 1,6-Liter-Kompressors und kitzelte insgesamt 218 PS heraus. 245 Newtonmeter Drehmoment kommen so zustande – um die zu zähmen, ist das Sondermodell serienmäßig mit einem Sperrdifferential ausgerüstet. Eine Hochleistungsbremsanlage mit rot lackierten Bremssätteln an der Vorderachse sorgt für optimale Verzögerung, dazu gibt es ein Sportfahrwerk und einen speziell komponierten Motorsound. Komplett neu sind die eigens für das GP Kit entwickelten, gewichtsreduzierten 18-Zoll-Alufelgen.

A propos Gewichtsreduzierung: Am Super-Mini ist so ziemlich alles abgespeckt, was nicht unbedingt fürs Fahren notwendig ist. An der Hinterachse ersetzen Längslenker aus Aluminium die serienmäßigen Exemplare. Auf Dämm-Material wird großzügig verzichtet, auch die Klimaanlage stufen die Tuning-Experten als unnötigen Ballast ein. Kleiner Trost: Wer einen kühlen Kopf behalten will, bekommt sie trotzdem und ohne Aufpreis.

Um die 40 Kilo Gewichtsersparnis vollzubekommen, muß schließlich auch die Rücksitzbank dran glauben. Das klingt zuerst etwas übertrieben, macht aber durchaus Sinn: So kommt dieser Zweisitzer-Cooper nie in die Verlegenheit, sein Gewicht durch Fondpassagiere zu erhöhen. Für adäquate Optik und Aerodynamik wurde ein eigenes Spoilerwerk entwickelt, das die Abtriebswerte an Vorder- und Hinterachse optimiert.

Fahrleistungen hat BMW noch nicht preisgegeben. Die kaum schwächere Works-Version mit 210 PS schafft 230 Spitze, mehr dürfte auch die GP-Variante nicht erreichen. Die Beschleunigung dürfte ähnlich wie beim Mini-Tuning von AC Schnitzer (222 PS) bei rund sieben Sekunden von null auf 100 liegen. Der John Cooper Works GP kommt in einer limitierten Auflage von 2000 Stück auf den Markt. Damit ist er zwar selten, dürfte als stärkster Mini ab Werk aber auch der teuerste sein – rund 30.000 Euro müssen für den potenten Minimalismus eingeplant werden.

Autor: Michael Voß

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