Mini Countryman All4: Erlkönig-Fahrbericht
— 18.05.2010Dieser Mini mag es dreckig
Mini wagt sich ins Gelände: Mit Allrad, mehr Bodenfreiheit und typischer Agilität will der Mini Countryman zeigen, dass sich der Bayern-Brite auch offroad behaupten kann.
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Mini Countryman: Erster Fahrbericht mit dem Serienmodell
Aber hat die Welt wirklich auf einen Gelände-Mini gewartet? Fakt ist: Das landlustige 4x4-Gefährt ist ein echtes Vollwertauto mit bis zu fünf Sitzplätzen, variablem Innenraum und großem Gepäckabteil. Dieser Mini ist buchstäblich erwachsen geworden. Seine verspielte Unschuld verliert er trotzdem nicht. Schon nach den ersten Kurven ist zu spüren, dass hier BMW-Ingenieure am Werk waren. Zurück auf der befestigten Ideallinie hat man ganz schnell vergessen, dass der Countryman ein geländetaugliches Auto ist. Seine Entwickler haben ihm reichlich Allrad-Kompetenz verpasst, ohne dabei die Mini-typische Agilität zu vernachlässigen.Überblick: Tests und News zu Mini
Bravo: Trotz 245 Kilo Mehrgewicht gegenüber dem normalen Mini, deutlich längerer Karosserie und dem höherem Schwerpunkt lenkt der Cooper S Countryman All4 extrem zackig ein, fegt rabiat um Kurven und fährt sich so handlich wie ein Sportwagen. Ein typischer Mini eben. Und irgendwie doch nicht. Denn erstmalig können zumindest vier Personen in einem Mini anständig sitzen. Der Fünftürer ermöglicht nicht nur einen würdevollen Einstieg in den Fond, sondern bietet dazu reichlich Platz für Kopf und Beine. Die Rücksitze lassen sich einzeln um 13 Zentimeter verschieben. Hinten wartet ein Kofferraum im Golf-Format, der sich auf bis zu 1170 Liter Volumen erweitern lässt – so praktisch war ein Mini noch nie. Sieben Zentimeter mehr Sitzhöhe erleichtern zudem den Einstieg und verbessern die Übersicht. Neben Familien dürfte der Countryman darum auch reifere Semester ansprechen. Schade nur, dass Mini versäumt hat, die fummelige Lehnenverstellung zu überarbeiten und den Sitzen stabilere Seitenwangen zu verpassen.ANZEIGE
autobild.de-Automarkt: gebrauchte Mini
Zum Verkaufsstart im September 2010 gibt es den Mini Countryman mit drei Benzinern und zwei Dieselmotoren: Der Mini One Countryman bringt 98 PS mit, der Cooper Countryman 122 PS und der Cooper S Countryman 184 PS. Als Dieselmodelle sind Cooper D Countryman (122 PS) und One D Countryman (90 PS) am Start. Den Allradantrieb "All4" gibt es nur für Cooper S und Cooper D.
| Preise Mini Countryman (Stand: 18. Mai 2010) | |
|---|---|
| Mini One Countryman | 20.200 Euro |
| Mini Cooper Countryman | 22.500 Euro |
| Mini Cooper S Countryman | 26.300 Euro |
| Mini Cooper S Countryman ALL4 | 27.900 Euro |
| Mini One D Countryman | 22.000 Euro |
| Mini Cooper D Countryman | 24.200 Euro |
| Mini Cooper D Countryman ALL4 | 25.900 Euro |
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29.06.2010 11:07Uhr
@autobild - "fährt sich wie ein sportwagen" mit 122ps? ja nee isklar.
Mal sehen wann der Mini MaxiMAN auf bmw 5er basis kommt - naja ich freu mich sowas nicht fahren zu müssen
01.06.2010 11:13Uhr
Und was sind das nur alles für hässliche Aufkleber am Fahrzeug?
Den massiven Plastikeinsatz kann ich ja noch verstehen, das Auto soll ja fürs Gelände sein, obwohl es wahrscheinlich mehr vorm Supermarkt Parkplatz steht aber das Aussehen ist dermaßen verzerrt und wirkt billig.
Mit Mini hat dieser Mr. Hyde nun wirklich nix mehr zu tun.
27.05.2010 19:06Uhr
23.05.2010 12:51Uhr
21.05.2010 12:40Uhr
Da wird Werbung mit 1170 Liter Kofferraumvolumen gemacht, wenn die Sitze umgeklappt sind. 4 Personen werden bestimmt glücklich sein, wenn sie sich bei voller Besetzung nur 260 Liter teilen müssen.
Sorry, aber da sind mir andere Allradler lieber. Ich steh eben nicht auf Schickimicki zu überzogenen Preisen. Den Fans wünsche ich viel Spass bei Kauf und beim Fahren!