Mini Coupé: Erste Bilder

Mini Coupé Mini Coupé

Mini Coupé: Erste Bilder

— 06.06.2011

Das ist das Mini Coupé

Mit nur noch leichter Tarnung zeigt sich hier das neue Mini Coupé. Die Macher jubeln und versprechen die besten Fahrleistungen, die jemals ein Großserienmodell der Marke erreicht habe.

Die Entwickler bei Mini werden nicht müde, immer neue Ableger ihres agilen Kleinwagens zu ersinnen. Nach Dreitürer, Clubman, Countryman und Cabrio steht nun das fünfte Familienmitglied in den Startlöchern: das Mini Coupé. Bereits auf der IAA 2009 ging Mini sowohl mit einer knackigen Roadster-Studie als auch mit Coupé-Concept auf Stimmenfang. Offenbar mit positivem Ergegnis, denn auf der IAA 2011 feiert die Serienversion des sportlichen Zweisitzers Premiere. Gerüchten zufolge wird das Coupé aber bereits beim diesjährigen 24h-Rennen auf der Nordschleife zum ersten Mal von der Leine gelassen. Passen würde es zu seiner explizit sportlichen Attitüde. Für den Moment jedenfalls füttert Mini die interessierte Meute mit neuen Erlkönig-Bildern des Frischlings ab. Von einer "unerreichten Agilität" schwärmt man im begleitenden Text. Besser noch: Das Mini Coupé soll mit den "besten jemals bei einem Großserienmodell der Marke gemessenen Fahrleistungen" überzeugen.

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Ungewohnte Mini-Optik: Die schräg abfallende Dachlinie und das abgesetzte Heck sind eine prima Diskussionsgrundlage.

Um so vollmundige Versprechen machen und auch halten zu können, hat die BMW-Tochter den neuen Mini ordentlich ins Gebet genommen. Motorenauswahl, Fahrwerksabstimmung, Gewichtsverteilung und Aerodynamikeigenschaften ordnen sich dem großen Ziel unter. Für das intensive Gokart-Feeling zeichnen etwa die elektromechanische Servolenkung, die serienmäßige Fahrstabilitätsregelung DSC, kraftvolle Bremsen und eine optimierte Torsionssteifigkeit verantwortlich. Optische Hingucker sind die schräg abfallende Dachlinie und das abgesetzte Heck, die Fahrzeughöhe wurde um 29 Millimeter gesenkt. Für günstige Luftströmungen sorgen ein integrierter Dachspoiler und ein Heckspoiler, der ab 80 km/h automatisch ausfährt. Auch praktische Talente wollte Mini dem Coupé mit auf den Weg geben. Der Gepäckraum soll mit seiner großen Durchladeöffnung und der breiten, weit nach oben schwingende Heckklappe durchaus etwas können.

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Das Mini John Cooper Works Coupé leistet 211 PS und 260 Newtonmeter.

Für das frontgetriebenene Mini Coupé stehen selbtredend die kraftvollsten Benzin- und Dieselmotoren im Antriebsportfolio zur Auswahl. Den Einstieg macht das Cooper Coupé mit seinem 122 PS starken 1,6-Liter-Benziner unter dem kleinen Motorhäubchen. In 9,0 Sekunden soll das Einstiegscoupé auf 100 km/h beschleunigen und immerhin 204 km/h Topspeed schaffen. Das kann das Diesel-Coupé mit Namen Cooper SD schon deutlich schneller. Sein 143 PS leistender Zweiliter-Selbstzünder beschert dem Fahrer mit seinen 305 Newtonmetern nicht nur ein schaltfaules Fahren sondern auch eine Sprintzeit von 7,9 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 216 km/h.

Die nächste Stufe zündet das Cooper S Coupé. Es vertraut auf die Power des bekannten 1,6-Liter-Motors mit 184 PS und 240 Newtonmeter Drehmoment. So geht's in 6,9 Sekunden auf Landstraßentempo und erst bei 230 km/h streicht das Cooper S Coupé die Segel. Nochmals zehn km/h schneller ist die Topmotorisierung. Das Mini John Cooper Works Coupé wird vom gleichen Motor wie der kleine Bruder angetrieben, das Aggregat leistet nun aber 211 PS und 260 Newtonmeter. Diese Kraft soll reichen, um den Zwerg in 6,4 Sekunden auf 100 km/h zu bringen. Die Verbräuche der knackigen Coupés liegen bei 4,3 Liter (Cooper SD) bis 7,1 Liter (Works).

Autor: Stephanie Kriebel

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