Mini John Cooper Works

Mini John Cooper Works Mini John Cooper Works: Clubman und Limousine

Mini John Cooper Works

— 25.02.2008

Zwei heiße Eisen für Genf

Mini präsentiert auf der Automesse am Lac Léman sein neues Topmodell: Mit 211 PS sollen die John-Cooper-Works-Versionen "unverfälschtes Racing Feeling" auf die Straße bringen.

Mini präsentiert auf der Automesse am Lac Léman sein neues Topmodell: Mit 211 PS sollen die John-Cooper-Works-Versionen "unverfälschtes Racing Feeling" auf die Straße bringen, heißt es in der Pressemappe. 29.500 Euro ruft die BMW-Tochter für den schnellsten Serien-Mini auf. 238 km/h Spitze – mithin 15 Stundenkilometer mehr als der Mini Cooper S schafft die Works-bearbeitete Rennsemmel aus Oxford. Rund 2000 Euro günstiger als der Clubman ist die klassische Mini-Works-Limousine. 27.700 Euro kostet es, leistungsgesteigert in 6,5 Sekunden (Clubman: 6,8) auf 100 km/h zu sprinten. Die Mehrleistung gegenüber dem Basis-Cooper-S erfolgt im Wesentlichen durch die optimierte Zu- und Abfuhr von Luft sowie durch eine Anpassung des Turboladers. Hinzu kommt die leistungsfördernde Entdrosselung auf der Ansaug- und Abgasseite. Die macht sich auch im modellspezifischen Sound des serienmäßig per Sechsganggetriebe geschalteten John Cooper Works bemerkbar.

Motorsport-Knowhow und Lifestyle-Kompetenz – die perfekte Mischung?

Stylische Clubman-Kehrseite: je ein Rohr rechts und links – und darüber ein verchromter Schlitz.

132 PS pro Liter Hubraum – mit dieser Leistungsangabe stößt der Mini John Cooper Works durchaus in die Regionen reinrassiger Sportwgen vor. Der 1,6 Liter große Vierzylinder-Motor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung entwickelt bei 1850 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern, das sich per Overboost kurzeitig auf 280 Newtonmeter steigern lässt. Das Triebwerk basiert auf dem Motor des Mini John Cooper Works Challenge, der 2008 seine offizielle Renn-Premiere feiert. Zylinderblock und Lagergehäuse bestehen aus Aluminium, die vier Ventile pro Zylinder werden von zwei obenliegenden Nockenwellen, reibungsoptimierten Rollenschlepphebeln und hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselementen gesteuert. Die Auslassventile sind mit Natrium gefüllt, um den bei einem Turbomotor höheren Kühlbedarf zu decken.

Mini-typisch wird die Antriebskraft über die Vorderräder übertragen. Die 17-Zoll-Leichtmetallräder im – aufgepasst – "John Cooper Works Cross Spoke Challenge Design" gibt es nur für die Works-Mini-Palette. Mit einem Gewicht von unter zehn Kilogramm sollen sie die leichtesten im Wettbewerbsumfeld sein, verkündet Mini. Verkaufsstart ist im August 2008. Bestellt werden kann ab 20. März dieses Jahres.

Autor: Ralf Bielefeldt

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