Mini Roadster: Fahrbericht

— 28.01.2012

Der Sommer trägt Mini

Knapp geschnitten, straff abgestimmt, mit dünnem Verdeck, jede Menge Temperament und ein Schuss purer Übermut: So kommt der Mini Roadster. AUTO BILD-Redakteur Dirk Branke hat den Zweisitzer gefahren.
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Von Dirk Branke Der nächste Sommer kommt bestimmt. Sommer, das ist die Jahreszeit mit Sonne, Licht und Temperaturen über 20 Grad – das als Erklärung für alle, deren Erinnerung vom gerade grassierenden Winter völlig gelöscht wurde. Im Sommer jedenfalls braucht man entsprechende Kleidung, leicht und luftig, vielleicht ein bisschen fröhlich, wenn man will. Genau solchen Optimisten empfehlen wir den Mini Roadster. Puristen werden sich schon beim Namen mit Ekel abwenden – "So etwas hat es früher nie gegeben", werden sie mürrisch grummeln. Alle anderen können und dürfen sich am herzerfrischenden Auftritt des Winzlings erfreuen.
Vorstellung: Das ist der Mini Roadster

Der Mini Roadster unterscheidet sich vom Cabrio durch sein kurzes Stummelheck. Der Kofferraum ist aber deutlich größer.
Drei Zentimeter flacher als das Cabrio, mit stärker geneigter Frontscheibe (um 13 Grad), eng anliegender Kapuze und kurzem Stummelheck. Klugerweise verzichtet der Roadster auf irgendwelche Notsitze im Fond, ist als lupenreiner Zweisitzer ausgelegt. Das bringt ihm noch den Vorteil eines halbwegs anständigen Kofferraums, der mit 240 Litern merklich größer ist als beim Cabrio (125 Liter). Allerdings liegt die Sitzposition ziemlich hoch, der Aufbau wirkt sehr geschlossen. Doch keine Sorge, es zieht trotzdem gewaltig, und zwar schon bei relativ niedrigen Tempo. So soll es sein.
Überblick: News und Tests zu Mini
Auch sonst haben die BMW-Mannen dem ach so süßen Mini einige Härte anerzogen. Als Cooper S mit bissigem 1,6-Liter und 184 PS unter der Haube feuert der Mini zackig durch die Gegend. Der Motor knurrt wie ein Jack Russell an der Kette, in schnellen Kurven dreht sich das Auto wie ein Korkenzieher in den Flaschenhals, die knochige Schaltung will mit harter Hand geführt werden, und es ist grundsätzlich ziemlich laut an Bord. Auch und gerade mit geschlossenem Verdeck. Das muss im Moment von Hand geöffnet werden, später wird es eine semi-automatische Öffnung geben. Die Mini-Roadster-Saison eröffnet bei uns am 25. Februar 2012. Los geht es mit dem Cooper und 122 PS für 22.600 Euro, für den hier gefahrenen Cooper S berechnet Mini mit 26.750 PS – 1000 Euro weniger als beim Mini Cabrio. Noch Fragen?
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GaryCooper,
31.01.2012 12:08Uhr
@Velocity
Das mit Kostengründen ist mit Einschränkung ein Vorwand, indirekt aber vielleicht richtig. A1 ist mehr oder weniger ein Polo und von der reinen VW-Abteilung des Konzerns entwickelt. Wenn der Konzern kein Polo-Cabrio entwickelt, wird es auch kein A1-Cabrio geben. Es sitzt ja keine Polo-Abteilung in Ingolstadt. Genauso ist es mit Q1, der meiner Meinung nach solange nicht kommen wird, wie es keinen "Polo-guan" gibt.
Aber das Dach durch einen Stoff auszutauschen, müsste ohne weiteres gehen. Und Audi vermarktet es dann auch als Cabriot, nein als A1 Targa:)
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@Maxi,
30.01.2012 13:14Uhr
Der Spot ist leider 10 Sekunden zu kurz geraten. Der Teil wo die beiden Kacknasen mit durchdrehenden Fronträdern in den Bosporus kippen wurde leider rausgeschnitten. Eintrag melden
Mick,
30.01.2012 11:13Uhr
Alles schön und nett, immerhin nicht das lächerliche "verkehrte Baseballkappe" Design der Coupe Version. Aber um das gleiche bzw. mitunter sogar weniger Geld bietet ein Mazda MX-5 Heckantrieb und echtes roadster Feeling. Womit in dieser Kategorie eigentlich alle sgesgat ist.... Eintrag melden
@Tom,
30.01.2012 06:44Uhr
@tom: Wieso braucht das Cabrio keine Rücksitze?

Wo stellst Du denn dann Dein Handtäschchen ab?
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GeileKarre,
30.01.2012 00:27Uhr
@Maxi: Ja der MINI hat Frontantrieb.
Und, er laesst sich unter Lastwechsel mit dem Gaspedal driften.

http://www.youtube.com/watch?v=QASuQ9LgRgE
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