Mini Rocketman Concept: Autosalon Genf 2011

Mini Studie Rocketman Concept (2011) Mini Studie Rocketman Concept (2011)

Mini Rocketman Concept: Autosalon Genf 2011

— 23.02.2011

Der Mini-Mini

So verdient Mini den Namen Mini: Mit dem Rocketman Concept erobern die Bayern das A-Segment. Der 3+1-Sitzer ist gerade mal knapp dreieinhalb Meter lang und zitiert damit seinen Urahn.

Spätestens mit dem Countryman schien Mini der Kleinwagenklasse irgendwie entwachsen. 4,10 Meter Länge sind einfach nicht mehr mini. Aber jetzt dreht Mini den Spieß um: Die Studie Rocketman Concept auf den Autosalon Genf 2011 (3. bis 13. März) ist ein echter Mini-Mini. Mit 3,42 Metern Länge überragt er seinen seligen Urahn nur um wenige Millimeter. Dafür macht er sich bei 1,40 Metern Höhe mit 1,91 Metern mächtig breit. Der Rocketman ist als 3+1-Sitzer konzipiert, soll aber mit zahlreichen innovativen Detaillösungen trotzdem keine Platzangst aufkommen lassen. Dazu setzt Mini auf Leichtbau: Die Spaceframe-Konstruktion aus Carbon spart nicht nur Gewicht, sondern soll auch einen Verbrauch um die drei Liter ermöglichen. Wobei die Bayern nicht verraten, welchen Antrieb der Raketenmann in sich trägt.

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Clever: Beim Öffnen schwenken die Türen samt Schweller nach außen.

Aber das Rocketman Concept ist vor allem ein Designerstückchen. Das fängt bei den Frontscheinwerfern an: Zentral angeordnete LED-Einheiten erzeugen das Fernlicht. Sie werden jeweils von einem markanten Leuchtring für das Abblendlicht umgeben und sorgen mit dem von Carbon eingefassten Grill dafür, dass der Mini aussieht, als würde er grinsen. Die Heckleuchten mit LED-Technik wurden nicht in die Karosserie integriert, sondern als trapezförmige Bügel ausgeführt, in die sämtliche Lichtfunktionen integriert sind. Die Signalwirkung wird durch Projektortechnik erzielt. Der Leuchtenträger projiziert das Rück- und das Bremslicht sowie die Fahrtrichtungsanzeiger auf die Karosserie. Auch die Türen sind etwas Besonderes. Beim Öffnen schwenken sie samt Schweller nach außen. Die vorn angesetzten Türen verfügen über ein Doppelscharniergelenk, das auch auf begrenztem Raum einen großen Öffnungswinkel ermöglicht.

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Edel: Der Materialmix im Rocketman aus Veloursleder, Alu und Carbon.

Natürlich hat die Studie nicht einfach nur einen schnöden Kofferraumdeckel: Die zweigeteilte Heckklappe besteht aus einem am Dach angesetzten, beim Öffnen weit nach oben schwingenden Segment und einem unteren Abschnitt, der in Form eines Schubfachs um 35 Zentimter aus der Karosserie ausfährt. Dort sollen zum Beispiel Sportgeräte wie ein Snowboard ihren Platz finden. Innen sind drei verschiebbare Einzelsitze verbaut. Auch der Instrumententräger lässt sich verschieben. Bei drei Passagieren rutscht der Beifahrer mit seinem Sitz nach vorn, so soll auch ein Mitfahrer in Reihe zwei kommod reisen. Der Platz hinterm Fahrer ist nur als Notsitz konzipiert. Wenn der seinen Sitz und den Armaturenträger nach vorn schiebt, soll man es dahinter für kurze Strecken aushalten.

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Das Dach aus Glas wird von beleuchtbaren Streben in Form des britischen Flaggenmotivs unterteilt. In unbeleuchtetem Zustand strahlen die längs, quer und diagonal verlaufenden Streben in hellem Weiß, bei Dunkelheit sorgen sie für Lounge-Atmosphäre im Rocketman. Zurück zum Interieur: Zwar erkennt der Betrachter Mini-typische Details wie das große, runde Zentralinstrument, aber hier wirkt das alles wie aus der Zukunft nach Genf gebeamt. Hochauflösende und dreidimensional wirkende Grafiken sollen hier möglich sein, auch externe Medien wie Fotos stellt das Display dar. Alle Bedienelemente sind auf das Lenkrad konzentriert. Für Steuerungsbefehle wie die Lautstärkeregelung für das Audiosystem genügt ein Daumendruck auf die entsprechenden Multifunktionstasten auf der linken Lenkradspeiche. Zusätzlich ist in die rechte Lenkradspeiche ein Trackball eingelassen. Mit ihm soll sich der Fahrer ganz einfach durch diverse Menüs scrollen können. Dazu spendiert Mini einen ausgesprochen edlen Materialmix aus Wildleder, Alu und Carbon. Spätestens hier wird klar, dass viele Details des Rocketman Concept nie in Serie gehen werden.

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