Mini-Wasserwerfer in der Kritik

Mini-Wasserwerfer in der Kritik

— 09.09.2014

Wasserwerfer für Kinder

Die Polizei in Berlin hat bei einem Tag der offenen Tür einen Mini-Wasserwerfer eingesetzt. Was ein Spaß sein sollte, löst jetzt Kritik aus.

(dpa) Ein Mini-Wasserwerfer der Berliner Polizei hat nach seinem Einsatz als Kinder-Spaß Kritik ausgelöst. Mit ihm bespritzten sich Kinder bei einem Tag der offenen Tür am vergangenen Wochenende (6./7. September 2014). Laut "Berliner Morgenpost" sollte das kleine, grüne Fahrzeug allerdings auch für Nachwuchs werben. "Das trifft auf mein völliges Unverständnis", sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf zu der Kritik. "Da konnten sich Kinder erfrischen. Was da jetzt hineininterpretiert wird, ist völlig überbewertet."

Wasserwerfer WaWe 10000 beschädigt

Laut Polizei kamen rund 18.500 Besucher zum Polizei-Tag, darunter viele Familien mit ihrem Nachwuchs. Der Polizeisprecher wies die Darstellung zur angeblichen Nachwuchswerbung zurück: "Es war halt ein Spaß." Für die Kleinen habe es auch Luftballons und eine Malstraße gegeben. Plastik-Handschellen oder Maschinenpistolen für Kinder seien nicht dabei gewesen, sagte Neuendorf fast sarkastisch – eine Anspielung auf die teilweise heftigen Reaktionen bei Twitter, nachdem die Polizei dort ein Foto vom Kinder-Wasserwerfer gepostet hatte. Richtige Wasserwerfer seien in Berlin schon seit Jahren nicht mehr zum Einsatz gekommen, betonte Neuendorf.

Mini-Wasserwerfer in der Kritik

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Polizei

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