Minivan Peugeot 1007

Peugeot 1007 Peugeot 1007

Minivan Peugeot 1007

— 02.07.2004

Befreier mit zwei Nullen

2005 startet Peugeots Doppelnull. Auftrag von 1007: Befreie die Automobillandschaft! Nicht nur von klassischen Türen.

"Minivan-Limousine" mit großen Zielen

Nett, symphatisch, losgelöst von Konventionen, dabei robust und dynamisch, geschickt und variabel, außen klein, innen groß – all das soll er sein, der 1007, Peugeots "Befreier", wie die Pressemappe ihn nennt.

Mit Doppelnull im Namen gesegnet wie sonst nur Doppelagenten, schicken ihn die Franzosen ab 2005 als "Minivan-Limousine" auf die Straße. Mit der gänzlich unbescheidenen Mission, "die Automobillandschaft von morgen zu bestimmen", so Peugeot-Boss Frédéric Saint-Geours.

Vielleicht klappt das ja sogar. Bereits als Studie Sésame war der 1007 ein kleiner Star auf dem Pariser Salon 2002. Ein Kleinst-Van mit zwei elektrischen Schiebetüren – so etwas gab es bis dato noch nicht. Fast zwei Jahre später ist es soweit: Peugeot kündigt den Start des 1007 an. Und eine neue Namensphilosophie: Künftig tragen alle Raum-Ableger eine Doppelnull. Bedeutet: Die SW-Variante des 307-Nachfolgers 308 beglückt uns als 3008.

Innenraum mit variabler Optik

Zurück zur ersten Doppelnull: Mit einer Länge von 3,73 Metern rangiert der 1007 zwischen Opel Agila (3,50 Meter) und Opel Meriva (4,04 Meter). Direkter Gegner wird der bereits im September 2004 startende Renault Modus (3,79 Meter), auch wenn dieser auf ein außergewöhnliches Tür-Konzept verzichtet. Bislang macht nur Opel Anstalten, ähnlich innovativ auf die Jagd nach Käufern zu gehen – mit der 2004 in Genf gezeigten "Zwei-plus-eins-Sitzer"-Studie Trixx, die mit knapp drei Metern Länge allerdings noch eine Raum-Liga tiefer ansetzt.

Der von Pininfarina gezeichnete 1007 kommt laut Peugeot als vollwertiger Viersitzer auf den Markt. Drei Motoren sorgen für den Antrieb: Ein 1,4-Liter-Benziner (75 PS), ein 1,6-Liter-Benziner (109 PS) und ein 1,4-Liter-Diesel mit 68 PS. Die Benziner werden per "2 Tronic"-Getriebe entweder völlig automatisch oder sequenziell geschaltet.

Im Innenraum entpuppt sich der neue Franzose als wahres Chamäleon, denn Teppiche, Verkleidungen und Sitzbezüge können in zwölf Varianten zusammengestellt werden – auch nachträglich, denn per Klett- oder Reißverschluss ist alles jederzeit austauschbar. Der treffliche Name des Systems: "Caméléo". Der variable Kofferraum schluckt bei voll besetztem Fahrzeug 246 Liter, maximal sind es 416 Liter.

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