Mitsubishi ASX 1.8 DI-D 4WD: Test
Der Kurze Prozess

Auf der Bodengruppe des größeren Outlander realisierte Mitsubishi den neuen ASX – ein Outlander mit Kurzheck. Der "kleine" Outlander ermöglicht den preisgünstigen Einstieg in die SUV-Klasse.
- Martin Braun
So spart sich Mitsubishi eine Menge Entwicklungskosten: Um ein preisgünstigeres SUV-Einstiegsmodell zu bekommen, nutzen die Japaner Technik und Bodengruppe des Outlander mit 2,67 Meter Radstand und setzen eine neue Karosserie mit verkürztem Hecküberhang auf – fertig ist der neue ASX, rund 30 Zentimeter kürzer als der Outlander und damit vergleichbar mit Nissan Qashqai und Skoda Yeti.
Karosserie und Qualität
Wer den Outlander kennt, kennt auch das Cockpit des ASX: problemlos bedienbar, schnörkellos. Trotz Outlander-Radstand hat der ASX aber weniger Knieraum im Fond; der reicht für Langbeinige gerade aus. Der große Unterschied ist der Kofferraum: 419 bis 1219 Liter statt 541 bis 1619 Liter. Das Umlegen der Rücksitzlehnen klappt zackig.
Fahrfreude und Antrieb

Bild: Toni Bader
Fahrwerk und Sicherheit
Das Fahrwerk entspricht konstruktiv dem Outlander, ist aber agiler abgestimmt, die Lenkung etwas schwergängiger. Die Bremsen verzögern akzeptabel.
Geländetauglichkeit
Die tief gezogene Frontschürze begrenzt den vorderen Böschungswinkel auf knappe 19 Grad. Auch die Bodenfreiheit ist knapp. Mager: nur 1400 Kilogramm Anhängelast.
Komfort
Straff gefedert, aber noch ausreichend komfortabel.
Preis und Kosten
Der neue Dieselmotor mit Start/Stopp hält sein Verbrauchsversprechen auch im Test: nur knapp über sechs Liter/100 km. Wer gemütlich unterwegs ist, schafft die Fünf vor dem Komma. Der Grundpreis liegt auf attraktivem Niveau und beinhaltet bereits Klimaautomatik, Tempomat und Leichtmetallräder.
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