Mitsubishi in Tokio 2009

Mitsubishi auf der Tokio Motor Show 2009

— 01.10.2009

Die Zeichen stehen auf Strom

Mitsubishi steht unter Strom: Auf der Tokio Motor Show 2009 dreht sich alles um neue Elektrofahrzeuge. Zwei neue Studien sollen zeigen, wohin die elektrifizierte Reise geht.

Mitsubishi macht Ernst in Sachen Elektromobilität: Zwei neue Fahrzeuge auf der 41. Tokio Motor Show (24. Oktober bis 4. November 2009), zweimal hängt das Kürzel MiEV dran. Das kennen wie bereits von Elektro-Ei i-MiEV (für Mitsubishi innovative Electric Vehicle). Und auch die neuen Studien zaubern uns Knoten in die Finger beim Tippen. Relativ normal kommt der i-MiEV Cargo daher, eine Art Mini-Truck, der Gewerbekunden in Innenstädten glücklich machen soll. Eine kubisch geformte Heckpartie mit 1,35 Meter Breite, 1,18 Meter Tiefe, 1,10 Meter Höhe und ebenem Laderaumboden schafft Raum auf kleiner Fläche und ermöglicht leichtes Be- und Entladen. Einen Schönheitspreis gewinnt der Cargo mit den Rundungen des i-MiEV und dem angepflanzten Kastenheck sicher nicht, dafür soll ihn sein 64 PS starker E-Motor immerhin 160 Kilometer weit bringen.

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Hybridlösung für die Zukunft: Die Studie PX i-MiEV fährt 50 Kilometer weit mit Strom.

Das Reichweitenproblem des reinen Elektro-Antriebs löst Mitsubishi mit einem anderem Konzept. Die Studie Concept-PX-MiEV (PX für Plug-in-Hybrid-Crossover) rollt als Hybride zum Makuhari-Messegelände. Kern der Crossover-Studie ist ein neu entwickeltes Plug-in-Hybridsystem, das auf den ersten 100 Kilometern nur zwei Liter Kraftstoff verbrauchen soll.  Dazu verbindet der 4,51 Meter lange PX-MiEV das Mitsubishi-Allradsystem S-AWC (Super All Wheel Control) sowie die Antriebsfunktion E-AYC (Electric-powered Active Yaw Control), die eine variable Verteilung des Antriebsmoments zwischen linker und rechter Fahrzeugseite sicherstellt. Im Stadtverkehr sorgt der Elektromotor mit 84 PS an der Vorderachse für sauberen Vortrieb für maximal 50 Kilometer, der von Lithium-Ionen-Akkus gespeist wird. Danach schaltet sich ein 115 PS starker 1,6-Liter-Benziner zu, der außerdem als Generator die Akkus mit auflädt. Bei Bedarf unterstützen sich beide Antriebe. Zuhause muss der Stromer an die Steckdose, um neuen Saft zu tanken.

Jede Menge Sicherheitstechnik

Bei der Optik sind die Japaner erstaunlich zurückhaltend, obwohl die Studie vollgepackt ist mit High-Tech: Auffällig sind Frontscheinwerfer und Heckleuchten mit LED-Technik und eine neu entwickelte, metallisch wirkende Farbbeschichtung. Die Fensterlinie fällt sehr schmal aus. Das Interieur mit vier Einzelsitzen nennt Mitsubishi "Cocochi", ein Wortspiel für "anheimelnd" oder "gemütlich". Dazu soll das Cockpit an ein Flugzeug erinnern und mit weichem LED-Licht für softe Stimmumg sorgen. Sitzpolster mit Anti-Allergenwirkung, eine UV-A-strahlungsabweisende Verglasung sowie ein Negativ-Ionen-Luftbefeuchter mit Sauerstoffanreicherung zur Verhinderung vorzeitiger Ermüdung klingen eher nach einem Wellness-Hotel denn nach einem Auto. Außerdem hat Mitsubishi jede Menge Sicherheitstechnik in den PX-MiEV gepackt: So verschafft das neue "Multi-around-Monitorsystem" über Kameras an strategisch wichtigen Punkten der Karosserie dem Fahrer einen lückenlosen Überblick über das Fahrzeug. Und auch der Fahrer wird überwacht: Das "Driving Monitor System" registriert per Kamera dessen Augenbewegungen. Lässt die Konzentration nach, werden hör- und sichtbare sowie Vibrations-Warnsignale ausgegeben und ein Duftstoff freigesetzt. Wohl bekomm's.

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