Mitsubishi gewinnt die Dakar 2007

Mitsubishi gewinnt die Dakar 2007

— 22.01.2007

Peterhansel im Glück

Mitsubishi feiert den Gesamtsieg der 29. Rallye Dakar. Widersacher VW errang zwar zehn Etappensiege – doch es hat wieder nicht gereicht.

Die Franzosen Stéphane Peterhansel und Luc Alphand haben Mitsubishi einen Doppelsieg bei der 29. Rallye Dakar beschert. Für Peterhansel war es der neunte Triumph bei dem Wüsten-Spektakel; dreimal gewann er die Automobilwertung, sechsmal auf dem Motorrad. Nach insgesamt knapp 8000 Kilometern hatte er am Sonntag (21. Januar 2007) im Ziel in der senegalesischen Hauptstadt einen Vorsprung von 7:26 Minuten auf Alphand. Der ehemalige Skirennläufer hatte die Dakar 2006 gewonnen.

Bester VW-Pilot war diesmal Mark Miller aus den USA, der im Race Touareg den vierten Gesamtrang belegte. Jutta Kleinschmidt (Köln), die 2001 bei der Rallye Dakar als erste Frau und bislang einzige Deutsche triumphiert hatte, beendete die 29. Auflage im BMW X3 des X-Raid-Teams mit einem Rückstand von 10:28:45 Stunden auf dem 15. Platz. Auf der vorletzten Etappe fordert die Dakar zudem ihr 55. Todesopfer. Der 42 Jahre alte Motorradfahrer Eric Aubijoux starb am Samstag kurz vor dem Ziel. "15 Kilometer vor dem Etappenziel hat Aubijoux wegen eines Übelkeitsanfalls den Boden unter seiner Maschine verloren. Er fiel in Ohnmacht und konnte nicht mehr wiederbelebt werden", erklärte der Veranstalter zum Tod des auf Rang 18 in der Motorrad-Wertung geführten Aubijoux. Bereits in der vergangenen Woche war der südafrikanischen Motorrad-Piloten Elmer Symons bei der 29. Auflage der Wüstenrallye tödlich verunglückt.

Alle Ergebnisse, alle Daten und alles Wissenswerte finden sie in AUTO BILD MOTORSPORT 3/2007.

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