Mitsubishi Outlander

Mitsubishi Outlander Mitsubishi Outlander

Mitsubishi Outlander

— 29.09.2003

Gelungene Mischung

Jetzt hat auch Mitsubishi seinen SUV. Outlander heißt er und entpuppt sich als moderne Mixtur aus Offroader und Kombi.

Fahrkomfort und Motorleistung

Abseits der Straße Schäfchen zählen, auf der Piste Anhänger ziehen, im normalen Leben aber nur ein flotter Fünfsitzer sein – diese Mixtur wird heute modisch SUV genannt. Sport Utility Vehicle klingt schließlich viel spannender als "sportliches Mehrzweck-Fahrzeug".

Wie dem auch sei: Moderne Freizeitmobile wie der neue Outlander müssen heute am besten alles können. Aber das bedeutet auch Kompromisse einzugehen. Das fängt bei der Gelände-Ausstattung an, die sich eigentlich nur durch das "4WD" auf der Heckklappe verrät. Untersetzung? Gibt es nicht. Kraftverteilung? Ganz einfach je zur Hälfte auf Vorder- und Hinterachse. Ein Mittendifferenzial mit Viskosperre leitet auf rutschigem Untergrund die Kraft an die Achse, die noch Grip hat.

Fahrkomfort? Die Abstimmung ist sogar für einen Geländewagen recht straff gewählt. Hat aber den Vorteil, dass der Outlander auch onroad wieselig wie ein Kompakter fährt. Wobei die Motorcharakteristik mögliche Temperamentsbolzen einbremst: Der von Space Wagon und Galant bekannte Zweiliter mit 136 PS ist zwar laufruhig und drehfreudig, aber kein Muskelprotz, der uns von den Sitzen reißt. Das verhindert schon das Leergewicht von 1,6 Tonnen. Auch fehlt ein Diesel. An dieser Variante wird noch entwickelt. Dafür soll es ab November einen 2,4-Liter mit 160 PS geben.

Technische Daten, Ausstattung und Preis

Freunden wir uns also erst mal mit der Innenausstattung an: Die Armaturen wirken allesamt hochwertig, die Sitze sind langstreckentauglich, der Laderaum zeigt sich variabel und geräumig, das Geräuschniveau grenzt an Flüsterklasse. Der von uns gefahrene Outlander mit Plus-Paket (3000 Euro) hat neben Leder, Sitzbeheizung vorn, Scheinwerferwascher und Glas-Schiebedach sogar noch ein starres Glasdach hinten. Damit auch die Hinterbänkler stets den Himmel im Blick haben.

Das Beste aber: Der jüngste Allradler in Mitsubishis langer Geländewagen-Geschichte ist mit einem Grundpreis von 21.990 Euro erstaunlich preiswert. Seitenairbags vorn sind dabei ebenso enthalten wie Klimaanlage, beheizbare Außenspiegel, Dachreling und elektrische Fensterheber. ABS-Bremse mit Kraftverteilung gibt es natürlich auch. Wir würden diese Selbstverständlichkeit gar nicht erwähnen, wenn nicht der Bremsweg 43 Meter lang wäre. Und das ist leider alles andere als modern.

Wie gefällt Ihnen der Mistubishi Outlander?

Spätestens beim Design von neuen Autos scheiden sich bekanntlich die Geister. Ob ein Auto letztendlich ankommt, das wissen nur die Verbraucher selbst – also Sie. Deshalb ist uns Ihre Meinung wichtig: Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, und vergeben Sie eigene Noten für den oder die Test-Teilnehmer. Den Zwischenstand sehen Sie direkt nach Abgabe Ihrer Bewertung.

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