Mitsuoka Himiko Roadster

Mitsuoka Himiko Roadster Mitsuoka Himiko Roadster

Mitsuoka Himiko Roadster

— 18.12.2008

Japanischer Retro-Roadster

Mitsuoka ist bisher eher für skurrile Kleinserien bekannt. Doch jetzt haben die Japaner einen Retro-Roadster geschaffen, der einfach bildschön ist. Unterm Blech steckt die Technik vom Mazda MX-5.

Bei diesem Anblick dürften Anhänger des Retro-Designs feuchte Augen bekommen: ein imposanter Grill, wie die ovalen Scheinwerfer mit Projektionslinsen in reichlich Chrom verpackt, eine scheinbar endlose Motorhaube und Kotflügel-Kurven wie ein Morgan. Was aussieht wie aus einer anderen Zeit, ist der Mitsuoka Himiko Roadster, den der japanische Kleinserienhersteller jetzt in der Heimat anbietet. Bisher waren dessen Modelle eher skurril als schön, doch mit dem Himiko ist Mitsuoka ein echter Hingucker gelungen. Dabei steckt unterm Blech ein Mazda MX-5, von dem nicht nur Plattform und Motor adaptiert wurden, sondern auch die zweiteilige Verdeckkonstruktion.

Retro von vorn bis hinten: Obwohl im Mitsuoka Himiko die bewährte Technik des Mazda MX-5 steckt, ist äußerlich nichts davon zu erkennen.

Optisch bleibt der Himiko aber vom Grill bis zur hinteren Chromstoßstange absolut eigenständig. Das Kunststoffdach verschwindet unter einer etwas pummeligen Heckklappe, die von jeweils zwei klassischen Rundleuchten eingefasst wird. Liebevolle Details wie seitliche Beatmungskiemen oder runde Mini-Blinker zitieren britische Klassiker. Zwischen den beiden Überrollbügeln schützt ein Windschott vor der Sturmfrisur. Im Interieur erkennt der Fachmann eindeutig den MX-5 wieder, Mitsuoka hat den Himiko aber durch den konsequenten Einsatz von Holz und Leder aufgepeppt.

Ein Export nach Europa ist nicht vorgesehen

Das Interieur stammt jedoch ohne Zweifel vom MX-5, wurde jedoch veredelt.

Das Gewicht bleibt mit knapp 1300 Kilo im Rahmen, die Fahrleistungen dürften nur knapp schwächer ausfallen als im MX-5 mit 160 PS, der es auf 215 km/h Spitze bringt und in rund acht Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Beim Getriebe kann der Kunde zwischen sechs manuellen Gängen oder einer Sechsgang-Automatik wählen. Ganz Mazda eben. Spätestens beim Preis aber enden die Gemeinsamkeiten mit dem MX-5: Der Mazda ist ab 21.000 Euro zu haben, der Mitsuoka Himiko kostet umgerechnet mindestens 47.000 Euro. Drei Ausstattungen sind im Angebot. Wer jetzt bereits das Scheckbuch gezückt hat: Ein Export nach Europa ist nicht vorgesehen, schon allein, weil ein Linkslenker für den Kleinserienhersteller zu teuer wäre.

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