Mittelklasse mit Diesel: Test

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Mittelklasse mit Diesel: Test

— 10.08.2012

So spart die bürgerliche Mitte

Die versprochenen Verbrauchswerte sind niedrig, die Erwartungen umso höher: Der neue BMW 316d tritt gegen Ford Mondeo, Mercedes C-Klasse, Opel Insignia und VW Passat zum Vergleich an.

Basismotor mit 105 PS im Passat, 115-PS-Sparbrötchen im Ford Mondeo, auf Effizienz getrimmter Einsteiger-Diesel für die C-Klasse ... Wie man es auch dreht und wendet: In der bürgerlichen Mitte geht es exakt so zu, wie es sich anhört – zahm, vernünftig, nicht gerade aufregend. Bescheidene Leistung trifft auf massige Limousinen – da muss der große Fahrspaß eben auf der Strecke bleiben. Oder eine völlig andere Richtung nehmen. Freude am Sparen heißt die Devise.

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Verheißungsvoll: BMW verspricht für den 316d einen Verbrauch von 4,6 Litern auf 100 Kilometer.

Und tatsächlich: Der BMW soll als 116 PS starker 316d nur 4,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen – da hüpft das Herz bis in die Brieftasche hinein. Zumal Kunden, die sich für den 316er entscheiden, Reichweiten erobern wollen und nicht Rennstrecken erfahren. BMW steht mit seinem Vernunftgedanken nicht alleine da, wenn es um Knauser-Konzepte in der Mittelklasse geht. Auch andere Marken bleiben leistungsmäßig auf dem Boden, rüsten aber technisch auf und treiben die Verbrauchswerte auf diese Weise in den Keller. Wer das zurzeit am besten kann, wird unser Vergleich klären. Gegen die neue Münchener Mittelklasse-Limousine treten die vier wichtigsten Nebenbuhler an. VW schickt den Passat BlueMotion ins Rennen. Start-Stopp-System und lange Übersetzung, hubraumreduzierter TDI und aerodynamischer Feinschliff helfen dem Wolfsburger beim Sparen: VW verspricht 4,1 Liter pro 100 Kilometer – noch weniger als BMW.

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Downsizing: In Sachen Motorisierung setzt der Ford Mondeo auf einen 1,6 Liter großen Vierzylinder.

Ford will mit 115 PS starker TDCi- Maschine die Zahl der Tankstellenbesuche reduzieren. Downsizing auf 1,6 Liter Hubraum hilft dem Mondeo, nicht mehr als 4,9 Liter zu verbrennen – zumindest auf dem Papier. Mercedes verspricht für den C 180 CDI BlueEfficiency 4,8 Liter Verbrauch. In der C-Klasse kommt dabei ein 120 PS starker 2,2-Liter-Vierzylinder zum Einsatz, der seinen größeren Hubraum durch ein Start-Stopp-System und eine intelligente Lichtmaschinenregelung ausgleicht. Fünfter im Bunde ist der Opel Insignia. Mit 110 PS starkem Zweiliter-Diesel soll der Rüsselsheimer auf einen Durchschnittswert von 4,4 Litern kommen. Opel setzt dafür unter anderem auf Start-Stopp-Automatik, rollwiderstandsoptimierte Reifen, Schaltempfehlung und lange Getriebeübersetzung. Ob's funktioniert, erfahren Sie oben in der Bildergalerie.

Hintergrund: So testet AUTO BILD

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Sparsame Mittelklasse-Diesel

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VW Passat 1.6 TDI BlueMotion, BMW 316d Sport Line, Mercedes C 180 CDI BlueEfficiency, Ford Mondeo 1.6 TDCi Titanium, Opel Insignia 2.0 CDTI Ecoflex Selection

Veröffentlicht:

01.08.2012

Preis:

1,00 €

Jan Horn

Jan Horn

Fazit

Auch wenn in der Praxis eher eine Fünf vorm Komma steht als eine Vier: Die Verbräuche der fünf Mittelklasse-Limousinen können sich sehen lassen. Dies gilt umso mehr, als sie nicht mit schmerzhaften Einbußen erkauft werden – sämtliche Testkandidaten sind uneingeschränkt vielfahrertauglich. VW und BMW setzen das Sparkonzept am effektivsten um. Als unterm Strich bestes Auto holt der Passat den Sieg.

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