Mobile Navis im Test

Mobile Navis im Test

— 06.07.2009

Alles prima – bis auf die Saugnäpfe

Mobile Navis sind praktisch – vor allem im Urlaubsland. COMPUTER BILD hat zwölf Geräte getestet. Rund die Hälfte flog schon beim leichten Seitencrash davon. Hier müssen die Hersteller nachbessern.

Wer im Urlaub ein mobiles Navi benutzt, kann sicher sein, anzukommen. Im aktuellen Test von COMPUTER BILD verfuhr sich jedenfalls keines der zwölf findigen Geräte. Erstmals wurde bei dem Test unserer Kollegen auch auf die sichere Montage der Navis geachtet und darauf, ob man mit den Lotsen Zeit spart. Das floss in die Kategorie Sicherheit und den Testschwerpunkt Navigation ein.

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Alle Geräte (Falk F10, Garmin Nüvi 765TFM, Navigon 4310 max, Becker Traffic Assist Z 205, Blaupunkt TravelPilot 500, Garmin Nüvi 255WT, Falk M4 Second Edition, Becker Traffic Assist Z 103, Merian Scout C_Navigator, Navigon 1310) bis auf die von TomTom (XL IQ Routes Edition Europe Traffic, One IQ Routes Edition Europe Traffic) machen den Blick aufs Display mit sehr guten Ansagen überflüssig. Außerdem fahren alle bis auf das Navigon 1310 serienmäßig mit Stauwarner TMC. Schlecht: Viele Navis warnen zu spät vor Falschfahrern. Nur das Becker Z103 meldete sie schon nach zwölf Sekunden. Gefährlich: Die Hälfte der Navis flog bei einem Seitenaufprall mit weniger als 25 km/h von der Scheibe.
Die Testergebnisse im Detail finden Sie in diesem PDF

Navigon 1310: Der Zwerg hat kein TMC, warnt also nicht vor Staus. Damit belegt er den letzten Platz in unserer Wertung.

Die Geräte von Becker, Falk, Navigon und TomTom empfehlen je nach Tag und Uhrzeit Routen mit wenig Verkehr. Die Idee: Man soll in fremder Umgebung wie ein Einheimischer fahren und Schleichwege nutzen. Das klappte bei Navigon prima, bei TomTom etwas schlechter. Kurios: Die Falk-Geräte kannten nur sonntags zeitsparende Alternativen. So wurden die Navis getestet: Im Labor von COMPUTER BILD und auf der Straße mussten die elektronischen Lotsen ihr Können zeigen. Mit einem Spezialcomputer wurden Zielfahrten simuliert, außerdem mussten sich die Geräte im realen Straßenverkehr zurechtfinden. Weil einige Geräte je nach Tag/Uhrzeit auch Routen mit weniger Verkehr vorschlagen, errechneten die Prüfer, ob diese Strecken tatsächlich einen Zeitvorteil bringen. Wichtig: Wie gut sind die Ansagen, wie schnell warnen sie vor Staus und Falschfahrern? Zusätzlich prüften die Tester die Sicherheit der Saugnapfhalter: Sie mussten bei einem Seitencrash von 25 km/h am Fenster halten.
Stefan Szych

Stefan Szych

Fazit

Zielführung ist für mobile Navis längst Routine. Auch das Sparen von Zeit und Fahrtstrecke lernen die Navigationsgeräte inzwischen. Die Befestigung vieler Geräte an der Frontscheibe ist hingegen schlecht. Rund die Hälfte der Testgeräte flog schon beim leichten Seitencrash davon. Hier müssen die betroffenen Hersteller nachbessern, sonst fahren sie ins Abseits.

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