Modellpflege Opel Corsa (2010)

Modellpflege Opel Corsa (2010)

— 09.02.2010

Feinschliff für den Corsa

Modellpflege für den Corsa: Die Techniker haben am Fahrwerk des Kleinwagens gefeilt, auch unter der Haube des Kleinwagens hat sich viel getan. Dazu kommen zwei neue Sondermodelle.

Gut drei Jahre nach Markteinführung spendiert Opel dem Corsa eine erste Modellpflege. Optisch bleibt alles beim alten, dafür wurden Motoren und Fahrwerk überarbeitet und die Corsa-Baureihe um zwei neue Sondermodelle ergänzt. Mehr Kraft, weniger Verbrauch – so lautete das Ziel der Opel-Techniker bei der Überarbeitung der Motorenpalette. Der 1,2-Liter-Benziner leistet jetzt 85 statt bisher 80 PS, das maximale Drehmoment wurde von 110 auf 115 Newtonmeter gesteigert. Der durchschnittliche Verbrauch sinkt von 5,7 auf 5,1 Liter. Beim 1,4-Liter-Motor steigt die Leistung von 90 auf 100 PS, Verbrauch und CO2-Ausstoß sinken um 12 Prozent auf 5,5 Liter bzw. 129 g/km. Möglich wird das durch neu entwickelte doppelte Nockenwellen-Versteller zur variablen Steuerung der Ein- und Auslassventile, was eine bessere "Beatmung" ermöglicht. Topmodell bleibt der Corsa OPC mit Turbo und 192 PS, der jetzt die Euro 5-Norm erfüllt.

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Der Spar-Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX verbraucht nur 3,7 Liter Diesel und glänzt mit einem CO2-Ausstoß von 98 Gramm.

Auch die Corsa-Dieselmotoren wurden überarbeitet. Die Leistung beim 1.3 CDTI stieg um 27 Prozent auf 95 PS, die stärkste Variante (1.7 CDTI) leistet nun 130 statt bisher 125 PS. Das Drehmoment erhöht sich von 280 auf 300 Nm, der Verbrauch liegt mit 4,5 Litern neun Prozent unter dem des Vorgänger-Motors. Zusätzlich zum Motoren-Feinschliff hat Opel an Fahrwerk und Lenkung des Kleinwagens Hand angelegt. Dabei wurden Dämpfer, Federn, Stabilisatoren, Hinterachse und die Steuerung der Servolenkung angepasst. Ziel: eine Steigerung des Fahrkomforts durch geringere Vibrationen beim Einfedern sowie eine Erhöhung der Lenkrückmeldung und -Präzision. Eine steifere Hinterachse soll die Stabilität steigern, so dass zum Beispiel bei abrupten Richtungswechseln weniger Korrektureingriffe vom Fahrer verlangt werden.

Zwei neue Sondermodelle: Color Race und Color Wave

Charakteristisch für die Sondermodelle der Color Edition sind die schwarz lackierten Aluflegen.

Frischen Wind in die Corsa-Baureihe sollen auch die beiden neuen Sondermodelle Color Race und Color Wave bringen, zusätzlich zur bereits verfügbaren Color Edition. Charakteristisch für die bunten Flitzer sind schwarz lackierte Alufelgen und ein schwarzes Dach, während die restliche Karosserie in weißer, gelber, roter oder schwarzer Lackierung geordert werden kann. Der Corsa Color Wave rollt auf titanfarbenen Alurädern in 17 Zoll. Im Innenraum der Sondermodelle nehmen die Passagiere auf Sportsitzen mit gelb oder rot abgesetzten Nähten Platz. Farbige Einfassungen der Luftausströmer, ein Lederlenkrad und eine Mittelkonsole in Klavierlack komplettieren die Sonderaussattung. Die Preisliste für den überarbeiteten Corsa startet nach wie vor bei 11.300 Euro für das 70 PS starke Basismodell 1.2 ecoFLEX selection.

Autor: Jan Kretzmann

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