Modellversuch in Niedersachsen

Modellversuch in Niedersachsen

— 03.05.2005

Langfinger: Jetzt auf Video

Autodiebe haben es in Niedersachsen bald schwerer: Kameras am Straßenrand identifizieren die Nummernschilder gestohlener Autos.

Mit Videokameras will Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) Autodieben das Leben schwerer machen. Die Geräte scannen die Nummernschilder und gleichen die Daten mit denen gestohlener Wagen ab. "In Niedersachsen ist das Risiko, am Steuer eines gestohlenen Autos erwischt zu werden, künftig höher als anderswo", so Schünemann. Niedersachsen sei das erste Bundesland mit diesem Modell.

Zunächst sollen zwei Geräte probeweise bis Ende 2005 im Bereich Braunschweig eingesetzt werden. Nach Auswertung der Ergebnisse werde entschieden, ob weitere Kameras gekauft werden. Die Kosten für ein Gerät liegen bei etwa 30.000 Euro. Wird beim Abgleich der Daten ein Treffer erzielt, wird dies den Beamten in Sekundenschnelle angezeigt. Gibt es keine Übereinstimmung, werden die Daten gelöscht. Da der Fahrer auf dem Video nicht erkennbar sei, gebe es keine datenschutzrechtlichen Bedenken.

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