Daniel Pedrosa will seine gute Valencia-Bilanz am Wochenende ausbauen

MotoGP 2009

— 05.11.2009

Valencia: 13 Kurven in gut 90 Sekunden

Lokalmatador Dani Pedrosa stellt die Grand-Prix-Strecke in Valencia vor: Durch viele langsame Kurven zu schnellen Erfolgen

Honda-Werkspilot Dani Pedrosa will die MotoGP-Saison mit einem guten Ergebnis abschließen. Beim Finale auf seiner Heimstrecke in Valencia zählt für den spanischen Lokalmatador nur der Sieg. Pedrosa hat auf der recht engen Grand-Prix-Strecke bereits viele Erfolge gefeiert. 2007 siegte er in der MotoGP, ein Jahr später musste er sich einzig hinter Casey Stoner anstellen. Der 24-Jährige, der im diesjährigen WM-Kampf kaum eine Rolle spielte, stellt den Circuit Ricardo Tormo vor.

"Die Start-Ziel-Gerade ist nicht sehr lang, trotzdem werden wir recht schnell. Die Bremszone vor der ersten Kurve ist nur kurz, dort kann man mit unseren großen Bikes aber kaum überholen - in den kleinen Klassen geht da mehr. Wir nehmen die Ecke im dritten Gang und bremsen tief in die Kurve hinein. Wir beschleunigen im Dritten bis zur nächsten Kurve."

"Diese Ecke wird im ersten Gang genommen. Normalerweise kann man dort gut überholen, weil anschließend keine lange Gerade folgt und man kaum beschleunigt. In dieser Kurve sind immer viele Zuschauer, man kann sie tatsächlich hören. Am Ausgang zieht man am Hahn und schaltet vor der dritten Kurve hoch."

"Es folgt eine weitere Linkskurve, wo man allerdings kaum vom Gas gehen muss. Man muss ganz weich fahren, damit man nicht rutscht. Es geht dann in eine Rechtskurve. Kurve vier ist der erste Rechtsknick der Runde, daher ist die Reifenflanke noch recht kalt. Deswegen gibt es dort normalerweise viele Stürze. Im zweiten Gang rollt man vorsichtig dort durch die Kurve und sofort folgt Kurve fünf."

"Diese Ecke wird ebenfalls im zweiten Gang gefahren. Man muss sich den Kurvenausgang gut zurechtlegen, weil die nächste Kurve sofort im Anschluss folgt. Diese weitere Linkskurve bringt dich auf die Gegengerade. Auch dort kann man das Publikum regelrecht hören. Man schaltet zwei- oder dreimal hoch bis in den vierten oder fünften Gang - das hängt vom Bike ab. Dann geht es in den Bremszone am Ende der Geraden."

"Kurve sieben ist eine Ecke, die scharf angebremst wird, wo man gut überholen kann. Die Ecke ist sehr wichtig, weil man dort ganz schnell einen Fehler machen kann, obwohl die Kurve eigentlich keine echten Geheimnisse in sich birgt. Am Kurvenausgang schaltet man einen Gang hoch."

"Anschließend geht es in die Schikane. Es geht schnell zuerst links und dann rechts herum. In dem Rechtsknick musst du bei voller Schräglage anbremsen. Das ist gefährlich und es gibt dort oftmals Stürze. Dann geht es in die Haarnadelkurve. Diese Ecke nimmt man im ersten Gang und man kann dort problemlos rausbeschleunigen. Vor der nächsten Ecke geht man bis in den dritten Gang hoch."

"Die folgende Kurve wird im zweiten Gang gefahren. Sie ist zwar recht eng, wird aber verdammt schnell druchfahren. Man schaltet dort ganz schnell zweimal hoch, dann geht es in die riesige Linkskurve. In der Ecke rutscht man sehr viel herum, aber es ist immerhin dann schon auf dem Weg in die letzte Ecke."

"Man muss die letzte Linkskurve anbremsen. Dort kann es immer wieder viele Überholmanöver geben. Man fährt dort im zweiten Gang und die Kurve bereitet kaum Schwierigkeiten. Man zieht das Bike mit einem großen Trägheitsmoment dort hinein, die Fliehkräfte sind ziemlich groß. Man muss das Bike mit dem Gashahn kontrollieren und darauf achten, dass man gut aus der Ecke kommt, damit man so viel Speed wie möglich mit auf die Start-Ziel-Gerade nimmt."

Fotoquelle: Honda

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