Casey Stoner will sein starkes Comeback mit einem weiteren Sieg krönen

MotoGP 2009

— 05.11.2009

Stoner über Valencia und den Teamchef

Casey Stoner möchte seine beeindruckende Erfolgsserie beim Saisonfinale in Valencia fortsetzen - Abschied von Teamchef Livio Suppo ein "herber Verlust"

Die Saison von Casey Stoner hat dermaßen extreme Höhen und Tiefen gebracht, sodass man das Jahr kaum in wenige Worte fassen kann. Es ging verletzt ins Jahr, aber recht erfolgreich. Es folgten komplizierte Rennen, eine ominöse Krankheit, eine umstrittene Pause von drei Rennen und eine glanzvolle Rückkehr. Aus den vergangenen drei Rennen holte der Ducati-Star zwei Siege und einen zweiten Rang. So soll es in Valencia weitergehen.

"Es läuft endlich richtig gut, wenn auch spät", sagt Stoner vor dem letzten Saisonrennen. "Ohne die Pause wäre die Weltmeisterschaft aber wohl kaum anders ausgegangen. Ich mag mich auch gar nicht mit solchen Gedanken beschäftigen. Zu Siegen wäre ich ohne die Erholung vielleicht gar nicht fähig gewesen. So gesehen bin ich mit dem Verlauf der Saison letztlich zufrieden. Es sieht für das kommende Jahr recht gut aus."

Er möge den nächsten Gewinn eines Titels zwar nicht ewig vor sich herschieben, aber vor allem für 2010 sei Optimismus angesagt. "Wir hatten dieses Jahr einige Probleme, die wir im kommenden Jahr nicht haben werden." Mit diesen Problemen spielt Stoner keineswegs auf seine Verletzung am Handgelenk zu Saisonbeginn an. "Das hat mich kaum behindert, eigentlich höchstens nur beim Test oder vielleicht bei den Strecken, die gegen den Uhrzeigersinn befahren wurden."

"Die eigentlichen Probleme kamen später, als es mir gesundheitlich wirklich nicht gut ging", sagt der Champion von 2007. "In diesem Jahr gehen wir mal ohne große Sorgen in den Winter. Wir können alles gut vorbereiten und uns für das kommende Jahr gut aufstellen." Dabei wird seine Ducati-Mannschaft nach dem Abgang von Teamchef Livio Suppo mit Nachfolger Vittoriano Guareschi eine andere Aufstellung haben.

"Mit Livio geht ein wichtiger Teil des Teams, denn immerhin war er von Beginn des MotoGP-Projektes an dabei", sagt der australische Ducati-Star, dem ein gespanntes Verhältnis zu Suppo nachgesagt wird. "Man kann ihn mögen oder nicht. Während meiner Pause hat man von außen versucht, einen Keil zwischen uns zu treiben. Das war falsch, denn keiner hat wirklich verstanden, was passiert. Livio war immer für mich da, stets in Kontakt mit mir. Er ist ein herber Verlust. Ohne ihn wäre meine Karriere nicht so toll verlaufen."

Nach den Erfolgen zuletzt geht Stoner auch beim Saisonfinale optimistisch ins Rennwochenende. "Valencia ist eigentlich für 250er-Bikes perfekt, für MotoGP-Maschinen ist die Strecke etwas zu eng. Auf dieser Piste geht es von Kurve zu Kurve, überall muss man kämpfen. Es lief in den vergangenen drei Rennen wirklich gut bei uns. Jetzt müssen wir sehen, dass wir das Setup der Maschine gut hinbekommen, damit wir für den Renntag bereit sind."

Fotoquelle: Ducati

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