Die MotoGP-Madchine von Inmotec soll 2010 in Barcelona debüttieren

MotoGP 2009

— 07.11.2009

Inmotec schon 2010 in der MotoGP

Die spanische Inmotec-Mannschaft macht ernst: Mit eigenem Chassis und selbst entwickelten Motor ab dem kommenden Jahr in der MotoGP

Wenn sich Kawasaki am Jahresende endgültig aus der MotoGP verabschiedet, dann rückt mit Inmotec ein bislang recht unbekannter spanischer Hersteller nach. Das Unternehmen aus Pamplona hat sich nach ersten Tests mit dem selbst entwickelten MotoGP-Bike dazu entschlossen, im Juli kommenden Jahres in die Königsklasse einzusteigen. Insgesamt will man 2010 bei vier Rennen antreten.

"Unser Projekt hat 2006 begonnen, als wir im Freudeskreis zusammensaßen", erklärt Inmotec-Chef Oscar Gorria gegenüber 'motogp.com'. "2007 wurde es dann konkret und wir haben in Navarra das Unternehmen Inmotec gegründet. Wir haben uns dann an die Umsetzung unseres Traumes gemacht. Wir haben früh erkannt, dass es durchaus möglich ist, selbst ein MotoGP-Bike zu bauen." Der neue Prototyp läuft unter der Bezeichnung GP1 10.

Seit einigen Wochen ist das Chassis samt Motor bereit. Iván Silva absolvierte mehrere Tests und Auftritte im Rahmen der spanischen Meisterschaft. Diese Probefahrten verliefen offenbar dermaßen erfolgreich, sodass man das Projekt nun in Valencia der Öffentlichkeit vorstellt und einen Zeitplan herausgibt. "Die Maschine wird in den kommenden Monaten weiteren Tests unterzogen, im Juli fahren wir dann das Rennen in Barcelona", so Gorria.

Der ehemalige Team Roberts-Ingenieur Nicolas Reyner und der erfahrene Mechaniker George Vuckmanovich, der mit Größen wie Freddie Spencer, Randy Mamola und Max Biaggi zusammenarbeitete, gehören zum technischen Stab des Inmotec-Teams. "Iván Silva wird die weiteren Tests fahren. Er wird auch an den MotoGP-Testfahrten teilbnehmen, wo wir uns der Konkurrenz stellen. Wenn es dann an die Rennen geht, wird weiterhin Silva im Sattel sitzen."

Die Spanier denken bereits einen Schritt weiter. Man will ab 2011 mit Suzuki, Yamaha, Ducati und Honda konkurrieren. "Wir wollen es ausbauen und ein echter Hersteller werden. Wir wollen ein Testteam aufbauen und das Material an eine WM-Mannschaft ausliefern, die unser Bike dann einsetzt", erklärt Gorria seine Visionen. "Wir wollen also das gleiche Modell aufbauen, wie es die anderen Hersteller der MotoGP nun schon haben."

Fotoquelle: FWeisse

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