Die dicksten Kumpels werden sie wohl nie: Valentino Rossi und Jorge Lorenzo

MotoGP 2009

— 10.11.2009

Rossi macht Rückzieher: Alles nur ein Missverständnis

Valentino Rossi hat sich von seinen Aussagen bezüglich seiner Zukunft bei Yamaha distanziert - "Es war ein Fall journalistischer Interpretation"

Plötzlich will er es nicht mehr so gemeint haben. Valentino Rossi hat seine Aussagen vom Wochenende, wonach er einen Wechsel zu Ducati als Option für 2011 bezeichnet hat, teilweise zurückgenommen. Der Weltmeister wurde aus seiner Sicht seitens der 'BBC' falsch interpretiert, als er laut über sein Vertragsende bei Yamaha 2010 nachdachte. Gegenüber der 'Gazzetta dello Sport' sagte Rossi nun: "Es war ein Fall journalistischer Interpretation."

Der neunfache Weltmeister legte in dem Gespräch mit seinen Landsleuten Wert auf die Feststellung, dass sein bisheriger Arbeitgeber Yamaha für ihn auch in Zukunft höchste Priorität genieße. "Ich fühle mich gut bei Yamaha und würde gerne mit ihnen weitermachen", betonte Rossi. "Möchte ich mit dem Motorradrennsport weitermachen? Das habe ich schon gesagt: ja. Wahrscheinlich werde ich auch nach 2010 Rennen fahren. Sehr wahrscheinlich sogar mit Yamaha."

In Bezug auf die Wahl seines Teamkollegen ruderte Rossi zurück. Kein Wort mehr darüber, dass er mit Jorge Lorenzo nicht weiter in einem Team fahren wolle. "Ich habe keinen Einfluss auf die Wahl meiner Teamkollegen. Ein Hersteller ist natürlich froh, wenn er zwei starke Fahrer hat. Außerdem kann es für die Fahrer ebenfalls eine positive Situation sein, wenn sie dadurch eine neue Motivation für den Wettbewerb finden." Zumindest auf Rossi selbst scheint dies zuzutreffen: Nach zwei Jahren ohne Titelgewinn konnte er sich zuletzt zweimal hintereinander die WM-Krone aufsetzen - beide Male war der schnelle Lorenzo sein Teamkollege.

"Ich habe kein Problem mit ihm", beteuert auch Lorenzo in Bezug auf Rossi. "Ich habe ihn lieber als Teamkollegen und versuche ihn zu schlagen." Angesprochen auf Rossis angebliche Drohung, wonach sich Yamaha zwischen dem Spanier und dem Italiener entscheiden müsse, sagte der Vize-Weltmeister: "Ich weiß nicht, was er gesagt hat. Aber wenn er das so gesagt hat, ist er derjenige, der ein Problem mit mir hat."

Fotoquelle: Yamaha

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