Unterwegs Richtung Zukunft: Yamaha verabschiedet sich nun in die Winterpause

MotoGP 2009

— 10.11.2009

Yamaha beschließt die Saison mit einer Bestzeit

Jorge Lorenzo bescherte Yamaha zum Abschluss des Jahres eine Testbestzeit - Weltmeister Valentino Rossi ist mit der neuen M1 schon sehr zufrieden

Nach drei WM-Titeln, etlichen Siegen und reichlich Jubel fand die MotoGP-Saison von Yamaha am Dienstag einen würdigen Abschluss - mit einer Bestzeit von Jorge Lorenzo bei den Testfahrten im spanischen Valencia. Der WM-Zweite knallte nach 62 Runden eine Zeit von 1:31.939 Minuten auf den Asphalt des 4,005 Kilometer langen Kurses und beschloss das Rennjahr damit auf dem ersten Platz.

Doch nicht nur der 22-jährige Youngster hinterließ einen guten Eindruck, auch die neue Ausbaustufe der M1 wusste durchaus zu überzeugen: "Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit dieser neuen Version der M1 so konkurrenzfähig waren", sagt Lorenzo. "Ich konnte einige sehr schnelle Runde drehen und es fühlt sich einfach prima an, nach der letzten Session der Saison ganz vorne zu stehen."

"Bis zum nächsten Test ist es eine ganze Weile hin, da ist es mental sehr gut für mich zu wissen, dass ich noch einmal schnell unterwegs war", meint der Yamaha-Pilot und fügt an: "Wir haben an der Elektronik und an der Aufhängung gearbeitet, außerdem stellten wir einige Vergleiche zwischen dem alten und dem neuen Chassis an. Dabei haben wir viele wichtige Informationen für unsere Ingenieure gewonnen."

"Mit meiner Saison bin ich zufrieden", gibt Lorenzo rückblickend zu Protokoll. "Ich habe drei Rennen gewonnen, stand oft auf dem Podium und belegte den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Das sind große Errungenschaften für uns. Jetzt wünsche ich allen einen tollen Urlaub. Sie sollen sich erholen, damit wir im Februar bestmöglich bereit sind, um uns wieder in die Arbeit zu stürzen", so der Spanier.

Die neue M1 macht Rossi viel Freude

Teamkollege Valentino Rossi zeigte sich ebenfalls überaus angetan von seinem neuen Motorrad: "Mit der Evolution des Bikes bin ich bis jetzt sehr zufrieden, denn schon jetzt fühlt es sich schneller an als die alte Maschine - und sie ist auch schon schneller. Das Gas lässt sich nun leichter aufmachen und ich denke, Yamaha hat bislang einen guten Job gemacht", lässt der "Doktor" nach dem Test verlauten.

"Wir waren am Dienstag recht flott unterwegs, daher bin ich mit der Arbeit, die an diesen beiden Tagen geleistet wurde, sehr zufrieden. Wir haben unseren Ingenieuren viele Informationen beschert, über denen sie im Winter brüten können. Ich freue mich schon jetzt auf die folgenden Updates für Februar", sagt der neunmalige Motorrad-Champion, der nun in seine Winterpause startet.

Und selbst ein Tausendsassa wie Rossi muss gestehen, dass hin und wieder eine kleine Verschnaufpause nötig ist: "Es ist prima, die Arbeit endlich abzuschließen. Jetzt haben wir einige Monate lang Zeit, um uns zu entspannen und die Akkus neu aufzuladen", meint der italienische Rennfahrer. "Im kommenden Jahr wird es dann wieder einen richtig großen Fight geben!"

Fotoquelle: Yamaha

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