Dominique Aegerter möchte 2010 in der neuen Moto2-Kategorie antreten

MotoGP 2009

— 21.11.2009

Aegerter: "Einen Plan B gibt es vorerst nicht"

Der 19 Jahre alte Schweizer Dominique Aegerter will 2010 unbedingt in der neuen Moto2-Klasse an den Start gehen

Nach 51 Grand-Prix-Starts in der 125ccm Klasse hat sich Dominique Aegerter den Aufstieg in die neue Viertakt-Kategorie Moto2, die ja bekanntlich ab 2010 die Viertelliter-Klasse in der Motorrad-WM ablösen wird, fest vorgenommen. Beim Saisonfinale in Valencia gab es für den sympathischen und stets freundlichen Eidgenossen aus Rohrbach diesbezüglich auch einen Lichtblick, als ihm sein langjähriger Sponsor Meatraux Unterstützung zur Realisierung des ehrgeizigen Zieles zugesagt hatte.

"Es war schon erleichternd zu erfahren, dass mein Hauptsponsor Metraux mir wieder helfen will und auch weitermachen wird", frohlockt Aegerter. "In erster Linie wird er sich für mich um ein Team kümmern. Mit zwei Parteien werden auch bereits ernsthafte Gespräche geführt." Nicht nur deswegen kommt für den Schweizer ein Scheitern seiner Zielsetzung in keinster Weise in Betracht. "Da ich immer positiv denke, haben wir vorerst auch noch keinen Plan B erstellt."

Als einen der Gründe für den Klassenwechsel nennt er seine Statur. "Ich denke schon, dass ich wegen meiner Körpergröße und Gewicht in der 125er Klasse etwas benachteiligt bin", meint Aegerter. "Es kommt aber auch hinzu, dass ich schon immer ein schweres Motorrad fahren wollte. Und mein Fahrstil sollte eigentlich auch besser für eine Moto2-Maschine passen. Als weitere Herausforderung sehe ich das Reglement mit dem einheitlichen, seriennahen Motor. Zudem weiß auch keiner wie die Fahrwerke funktionieren werden. Es beginnt jeder bei null. So gesehen kann vieles passieren!"

Le Mans als Höhepunkt

Mit der Derbi RSA des finnischen Weltmeisterteams von 2008, Ajo Motorsport, beendete Aegerter die diesjährige WM-Saison auf Rang 13 im Gesamtklassement. Etwas wehmütig lautet dementsprechend auch sein Saisonresümee. "Mit dem 13. Platz habe ich mein Ziel nicht ganz erreicht", so der Schweizer, der den Grand Prix von Frankreich als Saisonhöhepunkt hervorheben will.

"Einige Rennen sind für uns gut gelaufen. Le Mans mit Startplatz vier und Sechster im Rennen war sicher das Beste von allen. Im Gegensatz dazu sind aber einige andere GP schlecht verlaufen. Nach der letzten Saison war ich schon der Meinung konstant in die Top 10 fahren zu können. Dazu hat es aber leider nicht gereicht."

Für die Wintermonate hat sich der durchtrainierte Athlet ein umfangreiches Fitnessprogramm vorgenommen, um sich bestmöglich auf die doch erhebliche Umstellung von der zierlichen 125er auf die bullige Moto2-Rennmaschine vorzubereiten. "Neben dem Training mit MX- und Supermoto-Motorrädern werde ich eben alles machen was fit hält. Wie zum Beispiel Skifahren, Skilanglaufen, Joggen, Biken und Schwimmen."

Fotoquelle: xpb.cc

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