Valentino Rossi hat sein Debüt auf der Langstrecke mit Bravour bestanden

MotoGP 2009

— 23.11.2009

Rossi: Podestplatz beim GT-Debüt

Valentino Rossi wurde bei seinem ersten Langstrecken-Autorennen in Vallelunga mit seinen Kollegen Dritter in der GT3-Klasse - Gerüchte um Le Mans

Valentino Rossi hat sein Langstreckendebüt auf vier Rädern mit Bravour bestanden. Der Yamaha-Superstar belegte mit seinem besten Freund Uccio Salucci und mit Andrea Ceccato beim Sechs-Stunden-Rennen in Vallunga den dritten Platz in der GT3-Klasse. In der Gesamtwertung fuhr das Trio in dem Ferrari 430 GT3 des Schweizer Kessel-Teams auf den elften Platz. Standesgemäß ging das Auto mit Rossis Startnummer 46 an den Start. Gewonnen wurde das Rennen von Thomas Biagi, Filippo Francioni und Edoardo Piscopo im Lola-Judd.

Vor dem Rennwochenende hatte niemand Geringeres als Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo dem "Doktor" noch die besten Wünsche mit auf den Weg gegeben. "Er ist sehr motiviert. Ich hoffe, dass er gewinnt, denn ich möchte, dass ein Ferrari gewinnt - vor allem einer, der von ihm gefahren wird", sagte di Montezemolo der 'Gazzetta dello Sport'. Dieser Wunsch erfüllte sich nicht, aber Rossi beeindruckte selbst die Langstreckenexperten mit seiner Leistung.

Der Italiener nutzte die Trainingssessions, um sich an den Ferrari 430 zu gewöhnen und konnte schnell das Tempo der Konkurrenz mitgehen. Auch beteiligte er sich gleich an der Abstimmungsarbeit. Dabei stand er im Mittelpunkt des Interesses - der Motorrad-Superstar wurde bei seinem Gastauftritt in der Sportwagenszene permanent von Journalisten und Fernsehteams verfolgt.

Im Sechs-Stunden-Rennen selbst zeigte Rossi, dass er nicht nur auf zwei, sondern auch auf vier Rädern verdammt schnell ist. Der Motorrad-Weltmeister furh den ersten Stint und kämpfte dabei gegen Konkurrenten wie den mehrfachen Le-Mans-Sieger Emanuele Pirro, der in einer Corvette fuhr, um die Führung in der Klasse.

Zweitweilig lagen Rossi & Co. sogar auf dem fünften Gesamtrang und hatten den Sieg in der GT3-Klasse noch in greifbarer Nähe. Aber zehn Minuten vor Schluss schlug die Defekthexe zu. Wegen einer defekten Zuleitung fing der Motor des Ferrari Feuer, die Zündung musste repariert werden. Durch fielen Rossi und seine Kollegen auf den elften Gesamtrang zurück, in der Klasse reichte es mit Platz drei aber immer noch für das Podest.

Das Fazit: Die Fans hatten ihren Spaß an Rossis Leistung und der Italiener hatte Spaß im Cockpit. Und in den italienischen Medien wird bereits kräftig spekuliert. In der Heimat des "Doktors" brodelt bereits die Gerüchteküche, dass der 30-Jährige nach seinem erfolgreichen Langstreckendebüt nun unbedingt bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen will.

Fotoquelle: Yamaha

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