Colin Edwards könnte bei Tech 3 in Rente gehen, wenn er möchte

MotoGP 2009

— 10.12.2009

Edwards soll "für immer zur Tech-3-Familie gehören"

Hervé Poncharal will Colin Edwards auch nach dessen aktiver Laufbahn an sein Tech-3-Team binden - Rolle als Test- und Entwicklungsfahrer wäre denkbar

Als Colin Edwards zur Saison 2008 aus dem Yamaha-Werksteam zu Tech 3 wechselte, sollte es eigentlich ein Abschiedsjahr aus der MotoGP werden. Doch der Amerikaner erlebte im Satellitenteam von Hervé Poncharal einen zweiten Frühling und startete noch einmal richtig durch. Die familiäre Atmosphäre bei den Franzosen war genau das, was Edwards brauchte - und er wurde nicht mehr ständig mit einem Teamkollegen wie Valentino Rossi verglichen.

Nach dem Wechsel zu Tech 3 ging es für Edwards stetig nach oben: 2008 belegte er Rang sieben der Gesamtwertung, in der vergangenen Saison war er als Fünfter bester Fahrer eines Satellitenteams. Und er holte im Durchschnitt so viele Punkte pro Rennen wie zuletzt 2005. An Rente ist also noch nicht zu denken. 2010 wird Edwards weiter für Tech 3 fahren und seinen jungen Landsmann Ben Spies in dessen Debütjahr in der MotoGP begleiten.

Wann der heute 35-jährige Edwards seine Karriere beendet, ist noch unklar. Doch für Teamchef Hervé Poncharal ist klar, dass er mit dem Amerikaner auch danach zusammenarbeiten möchte. "Er ist nun ein Teil der Tech-3-Familie - hoffentlich für immer", sagte Poncharal gegenüber 'Crash.net'. Er könnte sich vorstellen, dass Edwards nach seiner aktiven Karriere weiter als Tech-3-Botschafter tätig ist - ähnlich wie das Yamaha mit Valentino Rossi plant.

Außerdem würde Poncharal Edwards nach dessen Rücktritt gern als Test- und Entwicklungsfahrer weiter beschäftigen: "In der Zukunft gibt es für uns einige Entwicklungsmöglichkeiten sowohl in der MotoGP als auch in der Moto2. Warum sollte uns Colin dabei nicht helfen? Es ist noch ein bisschen zu früh, um mit ihm darüber zu sprechen, aber warum nicht? Er bringt immer noch viel Begeisterung mit und wir haben viel Respekt vor ihm."

Bei der Entwicklung des Moto2-Projekts hat Edwards auf alle Fälle schon einmal mitgeholfen. Und in Zukunft möchte Poncharal nicht auf die wertvollen Tipps des Amerikaners verzichten: "Man kann sich immer auf Colins Kommentare verlassen. Man muss nur Yamaha, Öhlins, Brembo und vor allem Bridgestoen fragen, wie gut Colin als Testfahrer ist und wie er allen Ingenieuren, in allen Abteilungen, erklären kann, was er denkt. Er ist da ein sehr Guter, vielleicht sogar der Beste."

Fotoquelle: Yamaha

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