Jorge Lorenzo prophezeit den Fans 2010 einen heißen Tanz um den MotoGP-Titel

MotoGP 2009

— 14.12.2009

Lorenzo: Die Fahrerwahl trifft Yamaha, nicht Rossi

MotoGP-Pilot Jorge Lorenzo über seine Aussichten für 2010, die Trennwand in der Yamaha-Box und die Lösung der Fahrerfrage für 2011

In der abgelaufenen MotoGP-Saison musste sich Jorge Lorenzo nur seinem Teamkollegen Valentino Rossi geschlagen geben - doch dabei will es der schnelle Spanier freilich nicht belassen. Schon im kommenden Jahr möchte Lorenzo zurückschlagen und einen erneuten Anlauf auf den WM-Titel unternehmen. Von Rossis Bemerkungen bezüglich der Fahrerwahl lässt er sich nicht beirren.

Rossi hatte unlängst angedeutet, dass sich Yamaha vor der Saison 2011 für einen der beiden Fahrer entscheiden müsse - und dass er selbst im Falle der Fälle sogar zu Konkurrent Ducati wechseln könnte. Nun kontert Lorenzo in der 'Gazzetta dello Sport': "Es ist nicht Valentinos Aufgabe, über die Fahrer für 2011 zu entscheiden. Diese Wahl trifft einzig und alleine Yamaha", so der 22-Jährige.

"Wir sind nur die Angestellten", meint Lorenzo und rechnet sich für das kommende Jahr wieder gute WM-Chancen aus. Zugleich erwartet der Spanier aber auch heftige Gegenwehr von seinen Rivalen: "2010 wird es schwierig werden, denn Casey kam stärker denn je zurück und Pedrosa könnte eine deutlich konkurrenzfähigere Honda haben. Valentino ist eh immer da", erklärt Lorenzo.

"Er wird zwar 31 Jahre alt, aber damit zählt er keineswegs zum alten Eisen", so der Yamaha-Fahrer. "In dieser Gruppe möchte ich mich aufhalten. Vielleicht erwarten jetzt viele von mir, dass ich den Titel hole. Aber was, wenn mir das nicht gelingt? Wir haben es hier mit einer extrem schwierigen Rennserie zu tun - und noch dazu sind gerade viele großartige Fahrer am Start", gibt Lorenzo zu Protokoll.

"Da ist schon der zweite Platz ein tolles Ergebnis. Schaut euch nur einmal Pedrosa an. Er ist schon seit vier Jahren in der MotoGP, aber gewonnen hat er die Meisterschaft noch nie. Um das zu schaffen, muss einfach alles passen", hält Lorenzo fest - übrigens auch an der Trennwand in der Box: "Die ändert überhaupt nichts. Wir sind mental sehr starke Piloten. Das wäre auch ohne die Trennwand so."

Fotoquelle: Bridgestone

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