Auch Marco Simoncelli wird 2010 wohl mit Öhlins-Dämpfern fahren

MotoGP 2009

— 24.12.2009

2010 nur noch Öhlins-Dämpfer in der MotoGP?

In der neuen Saison könnte das gesamte Feld auf Öhlins-Aufhängungen setzen, nachdem nun auch Gresini und Interwetten einen Wechsel von Showa planen

Der Einsatz von Showa-Aufhängungen in der MotoGP könnte bald der Vergangenheit angehören, 2010 könnte das gesamte Feld mit Dämpfern von Öhlins an den Start gehen. Denn wie die beiden Piloten Marco Simoncelli und Hiroshy Aoyama gegenüber 'Crash.net' bestätigt haben, planen auch ihre Teams Gresini-Honda und Interwetten-Honda, von Showa zu den Aufhängungen aus Schweden zu wechseln.

Bereits in der Saison 2009 setzten alle Teams - bis auf die Honda-Teams - auf Öhlins-Dämpfer. Von den sechs Honda RC212V war zunächst nur die Maschine von LCR-Pilot Randy de Puniet damit bestückt, die anderen Hondas waren am Saisonbeginn noch mit Showa-Dämpfern unterwegs. Das Honda-Werksteam wechselte während der Saison schrittweise zu Öhlins-Dämpfern.

Die Satellitenteams testeten zwar bei den jüngsten Wintertests noch mit Showa-Aufhängungen, doch auch sie wollen nun umsteigen. Sollten alle Hondas einheitlich mit Dämpfern desselben Herstellers augestattet sein, hätte das den Vorteil, dass neue Komponenten, die für die Werksmaschinen entwickelt werden, auch besser zu den Satellitenmaschinen passen. Zudem können gewonnene Daten von allen genutzt werden.

Showa ist ein Tochterunternehmen von Honda. Öhlins gehörte zwischenzeitlich zu Yamaha, bevor Firmengründer Kenth Öhlin im Dezember 2007 95 Prozent des Unternehmens wieder zurückgekauft hat.

Fotoquelle: Honda

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