Ben Spies freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit Colin Edwards

MotoGP 2009

— 28.12.2009

Spies: "Ich blicke immer noch zu Edwards auf!"

Ben Spies freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit Colin Edwards und blicjt zurück auf seine Titelsaison in der Superbike-Weltmeisterschaft

Yamaha setzt 2010 im Satellitenteam Tech 3 auf eine rein amerikanische Fahrerpaarung: Altmeister Colin Edwards bekommt mit Superbike-Weltmeister Ben Spies den Shootingstar der vergangenen Saison an die Seite. Edwards hat bereits angeboten, seinem 25-jährigen Landsmann in dessen erster voller MotoGP-Saison hilfreich zur Seite zu stehen. Und Spies will vom erfahrenen Edwards viel lernen.

"Colin ist ein großartiger Kerl und ich habe immer schon zu ihm aufgeblickt", sagte Spies gegenüber 'Motor Cycle News'. "Und das mache ich immer noch. Es wird toll, mit ihm zusammenzuarbeiten und von ihm zu lernen. Er hat sehr viel Erfahrung und will mir helfen, das ist für mich ein großer Bonus."

In der vergangenen Saison hatte Spies keinen erfahrenen Teamkollegen an seiner Seite. Und dennoch meisterte er sein Debütjahr in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr als sensationell. Als Rookie fuhr er im Yamaha-Werksteam zu Rekorden und sicherte sich am Ende gar den Titel. Der Schritt in die MotoGP war danach nur logisch.

Spies war schon recht selbstbewusst in die vergangene Saison gestartet: "Mir war klar, dass ich um den Titel kämpfen kann", bilanzierte er gegenüber 'Speedweek'. "Durch die ganzen Fehler, die dem Team und mir unterliefen, wurde es aber schwierig. Einige Dinge lagen nicht in meiner Hand, mit so etwas muss man als Fahrer aber auch zurechtkommen. Ich habe viel mehr erreicht, als die meisten Leute von mir erwartet haben. Ich gewann den Titel im ersten Jahr. Haga versucht es seit zehn Jahren - und es gelingt ihm nicht."

Der schlimmste Moment der Saison 2009 war für den Amerikaner, als er in Monza als Führender kurz vor dem Ziel ohne Benzin ausrollte. Danach hatte er "absolut keine Lust mehr", den zweiten Lauf zu fahren: "Ich war nicht mehr motiviert. Als die Ampel auf Grün schaltete, wusste ich aber, dass ich einen Job zu erledigen habe. Ich ging in Führung und erledigte den Job."

Ungern erinnert er sich auch an Kyalami als er auf Podestkurs von einem Bruch des Schaltgestänges ausgebremst wurde. Nach den Rennen in Südafrika war sein Rückstand auf Rivale Noriyuki Haga auf 88 Punkte angewachsen." Ich habe nie aufgegeben, weil mir bewusst war, wie viele Punkte es noch zu holen gibt. Der Rückstand auf Haga war aber wirklich groß", räumte er ein, aber: "Ich habe es trotzdem auf die Reihe bekommen."

Fotoquelle: Yamaha

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