Die Kawasaki-Mechaniker werden weiter mit Marco Melandri arbeiten

MotoGP 2009

— 27.02.2009

Kawasaki-Einsatz: Melandri zögert noch

Marco Melandri kann nun doch mit einer Werks-Kawasaki an den MotoGP-Start gehen, doch der Italiener wartet erst einmal den Test ab

"Es ist doch komisch, dass ich all die Dinge nur von Journalisten erfahren habe", sagte Melandri weiter. "Meine Situation ist immer noch in der Schwebe. Ich muss meinen alten Vertrag kündigen und einen neuen unterzeichnen. Ich weiß, dass sie mir nicht viel Geld geben können, aber das ist kein Problem für mich." Probleme könnten an anderer Stelle lauern. Melandri befürchtet, dass die Kawasaki nicht konkurrenzfähig sein könnte. Nach einem Jahr im Schatten von Casey Stoner hat er vom Hinterherfahren die Nase voll.

"Die Sache ist eigentlich klar: Solange sie mir nicht die Garantie für ein ordentliches Bike neuester Bauart geben, bestehe ich darauf, dass ich die Maschine ab kommenden Sonntag in Katar erst einmal teste. Dann werde ich entscheiden. Ich will nicht mit einem Bike in die Saison gehen, welches drei Sekunden langsamer ist als alle anderen. Das kann man im Verlauf der Saison nicht aufholen."

Die Maschinen sind angeblich bereits auf dem Weg nach Katar. Dort sollen sie ab Sonntag exklusiv dem Italiener zur Verfügung stehen. Nicht mehr dabei ist dann der bisherige Teamchef Michel Bartholemy. "Ich werde mit den gleichen Mechanikern zusammenarbeiten, die auch schon bei meinem ersten Test da waren. Als Chef fungiert dann unser bisheriger Telemetrie-Mann Andrea Dosoli."

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