Casey Stoner scheint die Strecke in Doha einfach auf den Leib geschneidert zu sein

MotoGP 2009

— 03.03.2009

Testabschluss in der Wüste: Stoner weltmeisterlich!

Am letzten Tag der Testfahrten in Doha fuhr Casey Stoner allen auf und davon - Jorge Lorenzo und Valentino Rossi auf den Plätzen - Marco Melandri Letzter

Stoner musste für diese Performance trotz eines unbedeutenden Sturzes noch nicht einmal ein volles Programm abrufen, sondern begnügte sich mit neuem Schwingarm nach kontinuierlich besser werdenden Zeiten am Ende mit 31 Runden auf der beleuchteten Wüstenstrecke. Weniger Runden, nämlich 29, fuhr nur Yuki Takahashi (Scot-Honda), doch der japanische Rookie landete auch an 14. Position und hatte mit der Vergabe der Spitzenpositionen nichts zu tun.

Dass Stoner mit der Ducati Desmosedici bei optimalen Bedingungen und angenehmen 20 Grad nicht mehr trainierte, lag an seiner Handgelenksverletzung, die trotz Besserung weiterhin nur kurze Runs zulässt - wahrscheinlich die momentan einzige Sorge des Australiers. Andererseits war sein heutiger Speed dermaßen beeindruckend, dass selbst die Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo (2.) und Valentino Rossi (3.) etwas besorgt sein dürften. Den beiden fehlte eine glatte Sekunde auf Stoner.

Chris Vermeulen (Rizla-Suzuki) hatte als Vierter gar schon anderthalb Sekunden Rückstand auf die Spitze, war aber immerhin schneller als Nicky Hayden auf der zweiten Ducati und sein Teamkollege Loris Capirossi auf der zweiten Suzuki. Vermeulen gehörte zu jenen Piloten, die sich in der Schlussphase der Session im Zuge von Rennsimulationen aufgrund der schneller werdenden Bedingungen noch steigern konnten.

Auch Andrea Dovizioso gelang seine schnellste Zeit im 74. und letzten Versuch, doch über Rang acht kam der Honda-Werksfahrer in Abwesenheit seines verletzten Stallgefährten Dani Pedrosa nicht hinaus. Rückstand auf die Spitze: 1,7 Sekunden. Unmittelbar hinter ihm landeten Colin Edwards (Tech-3-Yamaha) und Alex de Angelis (Gresini-Honda). De Angelis' Teamkollege Toni Elias wurde trotz HRC-Werksmaterial nur Elfter.

Für den Zwischenfall des Schlusstages sorgte Pramac-Ducati-Junior Niccolò Canepa, als er in der 13. Kurve zu Sturz kam, sich dabei aber nicht verletzte - genau wie später Capirossi und Takahashi. Canepa belegte Rang 13 unter 16 Fahrern. Letzter wurde Marco Melandri auf seiner Hayate, die einer Werks-Kawasaki auf Stand von Ende 2008 entspricht. Melandri war als Erster auf die Strecke gegangen und hatte sich in seiner 73. und letzten Runde noch auf 1:58.851 Minuten gesteigert.

Die Testzeiten im Überblick:

01. Casey Stoner (Marlboro-Ducati) - 1:55.744 Minuten - 31 Runden
02. Jorge Lorenzo (FIAT-Yamaha) - 1:56.733 - 82
03. Valentino Rossi (FIAT-Yamaha) - 1:56.972 - 75
04. Chris Vermeulen (Rizla-Suzuki) - 1:57.224 - 70
05. Nicky Hayden (Marlboro-Ducati) - 1:57.225 - 53
06. Loris Capirossi (Rizla-Suzuki) - 1:57.253 - 42
07. Randy de Puniet (LCR-Honda) - 1:57.401 - 77
08. Andrea Dovizioso (Repsol-Honda) - 1:57.449 - 74
09. Colin Edwards (Tech-3-Yamaha) - 1:57.515 - 46
10. Alex de Angelis (Gresini-Honda) - 1:57.591 - 61
11. Toni Elias (Gresini-Honda) - 1:57.804 - 66
12. Mika Kallio (Pramac-Ducati) - 1:57.938 - 54
13. Niccolò Canepa (Pramac-Ducati) - 1:57.946 - 50
14. Yuki Takahashi (Scot-Honda) - 1:58.412 - 29
15. James Toseland (Tech-3-Yamaha) - 1:58.786 - 51
16. Marco Melandri (Hayate) - 1:58.851 - 73

Fotoquelle: DUCATI

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