Casey Stoner stellte die beiden Yamahas in Doha klar in den Schatten

MotoGP 2009

— 04.03.2009

Stoner wehrt Yamaha-Attacke ab

Casey Stoner war beim Nachttest in Doha mit neuem Schwingarm eine Klasse für sich, aber auch die Yamaha-Stars zogen zufrieden Bilanz

"Ich bin sehr glücklich mit dieser Zeit und mit dem heute gefundenen Rhythmus, auch wenn ich gerne etwas mehr Runden gefahren wäre", erklärte der Ducati-Star, der mit 31 Umläufen Vorlieb nehmen musste, weil er jeweils nur kurze Runs absolvieren konnte, um sein angeschlagenes Handgelenk zu schonen. Doch auch die Verletzung wird schon besser: "Die Beweglichkeit ist kaum besser als beim letzten Test in Sepang, aber ich habe schon viel weniger Schmerzen."

Glück hatte Stoner bei einem Abflug in der zweiten Kurve, der glimpflich ausging: "Der Sturz erinnerte mich an den, den ich im Vorjahr hier hatte. Ich war in aufrechter Position. Anschließend wechselte ich gleich auf das andere Motorrad, aber wegen der unvorhersehbaren Bedingungen ließ ich es eine Stunde vor Ende des Tests gut sein, um nichts mehr zu riskieren", so der Weltmeister von 2007. Die meisten seiner Gegner fuhren bis zum Schluss durch.

Was die Fortschritte mit der Ducati Desmosedici GP9 angeht, so zeigte sich Stoner zufrieden: "Wir haben trotz allem ein paar Dinge an der Elektronik verändert. Einiges davon funktioniert gut, anderes weniger. Außerdem konnte ich mein positives Gefühl von gestern mit dem neuen Schwingarm bestätigen. Wir müssen noch mehr daran arbeiten, aber dafür haben wir ja beim nächsten Test in Jerez genug Zeit."

Die Konkurrenz sollte angesichts der Stoner-Zeiten in Doha geschockt sein, andererseits konnte der Australier den Katar-Grand-Prix schon 2008 gewinnen, ehe er in eine kleine Krise schlitterte. Daher befand Valentino Rossi bei seiner Abreise: "Stoner ist verdammt schnell, aber ich mache mir keine Sorgen, denn wir wissen, wie wir hier im Rennen in einem Monat abstimmen müssen. Außerdem wird es dann ein paar Grad wärmer sein. Das sollte in Ordnung gehen."

Und Jorge Lorenzo, der ein paar Hundertstelsekunden schneller war als sein Teamkollege, sagte zufrieden: "Ich bin sehr glücklich, denn heute lief es schon viel besser. Das neue Setup funktioniert ganz gut. Außerdem fühle ich mich im Sattel jetzt wohler, wodurch ich schneller fahren kann. Auch mit den Bridgestone-Reifen finde ich mich besser zurecht. Daher war ich heute sehr flott und ich konnte auch einen konstanten Rhythmus gehen."

Fotoquelle: DUCATI

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