Bridgestone bereitete sich in Katar schon auf die Saison 2010 vor

MotoGP 2009

— 05.03.2009

Bridgestone denkt schon an 2010

Weil die Testfahrten während der Saison eingeschränkt wurden, arbeitet Bridgestone schon jetzt auf Hochtouren für die Saison 2010

So früh wie nie zuvor in der MotoGP-Geschichte muss Bridgestone mit den Reifen für 2010 fertig werden: Weil Testfahrten während der Saison 2009 aufgrund der Weltwirtschaftskrise stark reduziert wurden, sollten die neuen Pneus möglichst früh auf die Strecke rollen. Bereits beim letzten Test in Katar evaluierten die Japaner erste 2010er-Spezifikationen.

"Die derzeitigen FIM-Regeln haben unsere Entwicklungsarbeit schon beeinträchtigt", erklärt Bridgestones MotoGP-Entwicklungschef Tohru Ubukata. "Es ist daher sehr wichtig, dass wir uns bereits jetzt um die Reifenentwicklung für 2010 kümmern. Wir müssen schon jetzt 80 Prozent der Entwicklung für 2010 abschließen, denn während der Saison ist das Testen ja stark reduziert worden."

"Daher haben wir nach Katar nicht nur Mischungen gebracht, die für die diesjährige Saison getestet werden müssen, sondern auch bereits für die nächste", so der Japaner. Das erklärt auch, warum die Rundenzeiten der Stars von Reifensatz zu Reifensatz stark variiert haben - wer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen drauf hatte, fand seinen Namen im Klassement weit oben.

Positiv war für Bridgestone in Katar, dass es mal windig, mal sandig, mal ein bisschen feucht war. Auf diese Weise konnten die 2009er-Reifen einem echten Härtetest unterzogen werden, auch wenn die Teams vom ständigen Wechsel genervt waren. Ubukata zieht nach dem vorletzten Test des Winters jedenfalls ein positives Fazit: "Wir haben gesehen, dass man mit zwei Mischungen alles abdecken kann."

Fotoquelle: Ducati

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