Not amused: Nicky Hayden hätte vor dem ersten Rennen gerne mehr getestet

MotoGP 2009

— 06.03.2009

Hayden klagt über reduzierte Trainingszeit

Nicky Hayden bedauert, dass Trainings und Tests gekürzt wurden, weil er nun weniger Zeit hat, sich auf die Ducati einzuschießen

Nach den bisherigen Wintertestfahrten steht zu befürchten, dass Nicky Hayden bei Ducati genau wie seine Vorgänger Loris Capirossi und Marco Melandri gegen Casey Stoner keinen Stich machen wird. Erschwerend kommt nun hinzu, dass aufgrund der Weltwirtschaftskrise Tests und die Trainingssessions am Rennwochenende gekürzt wurden.

Damit hat der Amerikaner noch weniger Zeit, sich mit der Ducati Desmosedici GP9 anzufreunden, die wegen ihrer brachialen Kraftentfaltung bekanntlich schwierig zu bändigen ist: "Wenn jemand schon seit mehreren Jahren auf dem gleichen Motorrad und mit den gleichen Reifen fährt, dann hat derjenige natürlich einen Vorteil", so Hayden gegenüber 'Motor Cycle News'.

"Bei mir klickt es mit der Ducati nicht über Nacht, daher würden mir mehr Tests und mehr Training bestimmt helfen. Jetzt haben sie aber auch die Fahrzeit an den Wochenenden zusammengestrichen. Aber so sind nun mal die Regeln, damit muss ich leben. Helfen wird es mir jedenfalls nicht", seufzt der Weltmeister von 2006.

Beim bisher letzten Test in Katar kam er zumindest etwas besser mit der GP9 zurecht als davor: Hayden belegte den fünften Platz, war aber erneut um eineinhalb Sekunden langsamer als sein Teamkollege. Daran konnte auch ein neuer Schwingarm nichts ändern, der seinem Fahrstil grundsätzlich entgegenkommen sollte.

Fotoquelle: Ducati

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