Marco Melandri hofft, dass das Traktionsproblem von Hayate gelöst wird

MotoGP 2009

— 11.03.2009

Melandri: "Ich möchte optimistisch bleiben"

Marco Melandri hatte beim Test in Katar mit der Hayate-Kawasaki zwar noch Probleme, doch er ist sicher, dass viel Potenzial in der Maschine steckt

Obwohl die Tests in Katar nicht ganz nach Wunsch verliefen, ist Marco Melandri weiter zuversichtlich, dass seine Entscheidung, bei Hayate-Kawasaki zu bleiben, richtig war. Vor den Testfahrten hatte der Italiener häufiger betont, dass er nur dann bleibt, wenn er konkurrenzfähiges Material hat. Denn nur um das Feld aufzufüllen, gehe er nicht an den Start. Doch auch wenn die Testzeiten noch zu wünschen übrig ließen, ist er zuversichtlich, dass sich Hayate noch steigern kann.

"Ich glaube nicht, dass unser Rückstand in Katar realistisch ist", sagte Melandri der 'Gazzetta dello Sport'. Man habe nur ein großes Problem: die hintere Traktion. "Die Front ist gut, der Motor ist von der Power her viel besser, als ich erwartet hatte. Aber hinten haben wir absolut keine Traktion. Das Problem trat schon beim ersten Test von Olivier Jacque in Australien auf. Sie haben eine Modifikation gemacht, aber das war auch keine Lösung."

In Jerez gibt es wieder neues Material und Melandri hofft, dass dieses die erhoffte Lösung bringt. "Starten wir die Saison und warten wir ab", erklärte der Italiener. "Ich möchte optimistisch bleiben: Wenn wir unser Problem lösen, dann ist das Mittelfeld nicht so weit weg." Und er räumte ein, dass der Verbleib bei Hayate so oder so seine einzige Option war: "Ein Jahr lang stillzustehen, wäre wirklich schlecht gewesen."

Fotoquelle: Kawasaki

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