Valentino Rossi will im Sommer wenigstens ein- oder zweimal testen

MotoGP 2009

— 18.03.2009

Testbeschränkungen: Rossi fürchtet um die Entwicklung

Valentino Rossi will dafür kämpfen, dass die aktiven MotoGP-Piloten während der Saison wenigsten ein- oder zweimal neue Teile testen dürfen

Valentino Rossi bekommt in diesem Sommer unfreiwillig viel mehr Freizeit. Um Kosten zu sparen, wird während der MotoGP-Saison wesentlich weniger getestet als bisher. Nur noch zweimal geht es direkt im Anschluss an ein Rennwochenende erneut auf die Strecke - in Barcelona und in Brünn. Und dann dürfen auch nur die Testfahrer ran - die aktiven MotoGP-Piloten wie eben Rossi dürfen nicht testen.

Außerdem darf bei den Tests nicht mit den Einsatzmaschinen, sondern nur mit den Prototypen für 2010 gefahren werden. Von dieser Neuerung ist der Yamaha-Star allerdings wenig begeistert. Ihm geht die Einschränkung zu weit, er fürchtet, dass die Weiterentwicklung der aktuellen Bikes ins Stocken geraten könnte.

Rossi räumte gegenüber 'MCN' ein, dass die vielen Testfahrten im vergangenen Jahr schon "verrückt" gewesen seien. Neun oder zehn Tests plus viele Montagstests seien durchaus zu viel gewesen, erklärte der Weltmeister, aber es sei für die aktiven Piloten wichtig, wenigstens zweimal mit ihren Maschinen testen zu können, "auch weil wir jetzt im Training weniger Zeit haben, um neue Teile auszuprobieren."

Er sei ein bisschen besorgt, so Rossi. Normalerweise bringe Yamaha nach Barcelona und Brünn neue Teile mit: "Deshalb sind diese Montagstests sehr wichtig, aber wir dürfen dort nicht fahren. Vielleicht bekommen wir einen oder zwei Tests zurück, wenn wire in bisschen kämpfen."

Fotoquelle: Yamaha

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