Hayate wird bei der Entwicklung der ZX-RR keine Hilfe von außerhalb suchen

MotoGP 2009

— 23.03.2009

Hayate: Technische Hilfe von außen nicht nötig

Wenn Kawasaki nach dem Test in Jerez nur noch die Motoren wartet, will sich das Hayate-Team im Alleingang um die Weiterentwicklung der ZX-RR kümmern

Noch wird das Hayate-Team bei der Entwicklung der übernommenen Werksmaschine ZX-RR von Kawasaki unterstützt. Doch das Engagement der Japaner wird nach dem anstehenden Test in Jerez darauf beschränkt, dass die Motoren überholt werden. Alles andere wird Hayate überlassen. Und das Team ist entschlossen, die Entwicklung von Marco Melandris Maschine während der Saison im Alleingang fortzuführen. Eine Partnerschafts mit einem externen Unternehmen, das Ingenieure stellen könnte, ist nicht geplant.

"Wir sind stolz auf das, was wir geleistet haben und wir möchten mit unseren Ingenieuren weiterarbeiten", sagte Hayate-Teamchef Andrea Dosoli gegenüber 'MCN'. Es habe in der Frage der Entwicklungsarbeit bisher keinen Kontakt zu einem externen Unternehmen gegeben und er bezweifle, dass es jemals dazu kommen wird, so Dosoli.

Nachdem Kawasaki im Dezember den werksseitigen Rückzug aus der MotoGP angekündigt hatte, hatte Ilmor Interesse daran bekundet, die ZX-RR-Maschinen weiterzuentwickeln, wenn sie von einem Privatteam unter der Führung des früheren Kawasaki-Teamchefs Michel Bartholemy eingesetzt würden. Doch aus diesen Plänen wurde nichts. Als Nachfolgerteam von Kawasaki wurde Hayate gegründet. Ilmor, das Unternehmen des früheren Formel-1-Motorengurus Mario Illien, hatte selbst ein MotoGP-Team, musste die Rennaktivitäten aber im Frühjahr 2007 wegen Sponsorenmangels einstellen.

Fotoquelle: Kawasaki

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