Andrea Dovizioso konnte sich steigern, aber der Rückstand ist weiter groß

MotoGP 2009

— 30.03.2009

Dovizioso reicht die Steigerung noch nicht

Repsol-Honda-Pilot Andrea Dovizioso konnte zwar seine Rundenzeiten weiter verbessern, der Rückstand auf Casey Stoner ist ihm aber immer noch zu groß

Das Repsol-Honda-Team nutzte den letzten Tag der Wintertests in Jerez noch voll aus. Bis zur letzten Minute wurde am Feinschliff der RC212V gefeilt, auch wenn es in der Session am späten Nachmittag nass und ungemütlich war. Am Vormittag arbeitete Neuzugang Andrea Dovizioso an der Fahrwerks- und Motoreneinstellung. Dabei konnte er seine Zeit vom Samstag unterbieten und wurde mit 1:40.806 Minuten Fünfter. Im Qualifying-Shootout am Nachmittag konnte er sich auf 1:40.168 Minuten verbessern, das reichte für den siebten Platz. In der Testsession am späten Nachmittag holte Dovizioso die Bestzeit, allerdings war wegen des Regens nur noch die Hälfte der Piloten auf die Strecke gegangen.

Auch Kosuke Akiyoshi, der den verletzten Dani Pedrosa vertrat, hatte einen arbeitsreichen Sonntag. Er testeste an Pedrosas Werks-Honda Fahrwerks-Einstellungen und arbeitete am Motoren-Mapping. Dazu sammelte er wichtige Informationen für die Ingenieure. Zwar stürzte er am Schluss noch, doch der Japaner zog dennoch eine zufriedene Testbilanz.

"Während dieser beiden Testtage konnten wir die Maschine sehr verbessern, vor allem was die Stabilität und die Kraftübertragung angeht. Das waren zwei wichtige Bereiche, an denen wir gearbeitet haben", berichtete Dovizioso. Ganz zufrieden ist er dennoch nicht: "Meine Rundenzeiten sehen für sich allein auf dem Papier ganz gut aus, aber wenn man sie mit Casey Stoner vergleicht, ist der Rückstand immer noch recht groß."

Der Regen am Nachmittag verhinderte zudem, dass Repsol-Honda das Programm wie geplant durcharbeiten konnte: "Deshalb müssen wir bei trockenen Bedingungen immer noch ein paar Dinge ausprobieren, die uns weiter nach vorn bringen könnten. Was das Regen-Setup angeht, ist mein Feeling mit dem Bike und den Reifen gut. Das freut mich. Jetzt freue ich mich auf das erste Rennen in Katar."

Ersatzfahrer Akiyoshi arbeitete an der Chassis-Balance, um das Handling von Pedrosas Maschine zu verbessern sowie an der Motor-Balance, um die Fahrbarkeit zu optimieren: "Meine Pace im ersten Rundenteil war sehr gut, da war ich fast so schnell wie die Spitzenreiter. Im mittleren Abschnitt haben wir jedoch Zeit verloren. Am Ende stürzte ich noch in der Haarnadel. Das war schade, aber allgemein sind die Ergebnisse dieses Tests gut."

Teammanager Kazuhiko Yamano verzeichnete "hilfreiche Verbesserungen", die er als positiv für das Team wertete. Aber: "Die Lücke zu den schnellsten Fahrern ist immer noch recht groß und wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich zu schließen. Wir nutzen das Potenzial dieser Maschine noch nicht voll aus."

Fotoquelle: Repsol Honda

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