Jorge Lorenzo sieht im Qualifying schwierige Zeiten auf sich zukommen

MotoGP 2009

— 02.04.2009

Lorenzo trauert den Qualifyern hinterher

Im vergangenen Jahr war Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo einer der Top-Qualifyer, doch er fürchtet, dass sich das in Zeiten der Einheitsreifen ändern könnte

Das neue Reglement, das der MotoGP die Einheitsreifen und das Ende der speziellen Qualiying-Pneus gebracht hat, ist gar nicht nach dem Geschmack von Jorge Lorenzo. Der Yamaha-Pilot war im vergangenen Jahr mit den superweichen Qualifyern besonders stark. Achtmal konnte Lorenzo in die erste Startreihe fahren, in den ersten drei Saisonrennen holte er gleich dreimal in Folge die Pole Position, eine vierte folgte im Saisonverlauf.

Doch nun ist alles anders. Ab dieser Saison muss auch im Qualifying mit den Rennreifen gefahren werden. Das Shootout in Jerez gab einen ersten Anhaltspunkt, welcher Pilot damit gut zurechtkommt und welcher weniger. Ducati-Pilot Casey Stoner raste der Konkurrenz davon. Lorenzo wurde nur Vierter und ahnte danach, dass er es in diesem Jahr nicht mehr so einfach haben wird.

"Für mich ist das nicht so gut", sagte Lorenzo über das neue Reglement. "Normalerweise bin ich ein Spezialist für diese Bedingungen und ich kann mit Qualifyingreifen sehr schnelle Runden fahren." Lorenzo trauert seinen Chancen auf Qualifyern auch deshalb nach, weil es in Zeiten der Einheitsreifen seiner Meinung nach noch schwieriger wird, im Rennen Plätze gut zu machen: "Das Wichtige ist das Rennen und jetzt wird es noch wichtiger, in die erste Reihe zu kommen, um die Chance auf ein gutes Ergebnis zu haben."

Fotoquelle: Yamaha

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.