Die Zeit im Krankenlager ist vorbei: Dani Pedrosa kann in Katar fahren

MotoGP 2009

— 07.04.2009

Pedrosa: "Die Zeit wurde sehr knapp"

Dani Pedrosa hat in den vergangenen Wochen intensiv mit seinem Physio zusammengearbeitet, um in Katar an den Start gehen zu können

Dani Pedrosa hat gehofft und gebangt, heute konnte der Spanier endlich verkünden: "Ich kann in Katar fahren." Anfang Februar war der Repsol-Honda-Pilot beim Testen schwer gestürzt. Danach musste er sich zwei Operationen unterziehen - einer an seiner gebrochenen Speiche am Handgelenk und einer am linken Knie. Vor allem das Knie hat ihm Sorgen bereitet, da er sich dort eine Fleischwunde zugezogen hatte und eine Gewebetransplantation vorgenommen werden musste. Der Start beim Saisonauftakt in Katar hing am seidenen Faden.

"Die vergangenen Wochen waren voller intensiver Arbeit, damit ich in Katar fahren kann", schrieb Pedrosa in seinem Blog auf der Repsol-Internetseite. "Aber ich muss sagen, dass es möglich wurde - dank der Arbeit, die mein Physio und ich zusammen gemacht haben." Doch Pedrosa räumt ein: "Die Zeit wurde sehr knapp. Als die Testfahrten in Jerez waren, konnte ich mein Knie nur bis 90 Grad anwinkeln. In den vergangenen zehn Tagen ist es aber besser geworden. Und jetzt - gerade noch im letzten Moment - haben wir wir beschlossen, dass ich beim Saisonauftakt fahre."

Pedrosa freut sich, dass es mit Katar nun doch klapp, aber er betont gleichzeitig: "Ich bin noch nicht zu 100 Prozent fit und ich weiß sehr gut, dass das in Katar ein Nachteil sein wird. Dr. Ferreira und Dr. Mir haben an meinem Knie und an meinem Arm großartige Arbeit geleistet. Aber die Zeit, die ich für die Heilung hatte, vor allem für das Knie, war sehr kurz. Obwohl ich die vergangenen beiden Wochen gut genutzt habe und wir große Fortschritte verzeichnen können weiß ich, dass ich in Katar nur ein paar Punkte holen kann. Aber das sind Punkte, die am Ende der Saison sehr wertvoll sein können." Der Hauptgrund, warum er nicht erst zum zweiten Rennen wieder einsteigen wollte war: "Ich will nicht einen Rückstand von 25 Punkten auf meine Gegner aufholen müssen."

Die Wochen seit den Operationen hat Pedrosa in Barcelona und in seiner Wahlheimat Schweiz verbracht. "Nach der OP war ich ein paar Tage in Barcelona, um mich zu erholen und wieder mit dem Gehen anzufangen", berichtete der Spanier. "Als es mir besser ging, bin ich nach Hause in die Schweiz. Dort habe ich meine Zeit der Genesung gewidmet, ich habe im Fitnessstudio etwas trainiert und mich erholt. Das war auch ganz gut zur Vorbereitung, denn ich denke, dass diese Saison hart wird."

Die Testfahrten in Jerez hat Pedrosa natürlich auch mitverfolgt. Und er sah, dass seine Mechaniker ein Banner auf seiner Maschine hatten: "In solchen Zeiten weiß man so etwas wirklich zu schätzen. Man sieht, dass das Team einen nicht vergisst. Und in ein paar Tagen bin ich ja wieder bei ihnen."

Und welchen Eindruck hat er nach den Tests von der Konkurrenz? "Casey Stoner war sehr stark und Valentino Rossi hat mit allen Mitteln versucht, an ihm dranzubleiben. Auch Jorge Lorenzo war gut mit dabei. Wie ich schon früher gesagt habe, glaube ich zudem, dass Mika Kallio eine starke erste Saison in der MotoGP haben wird. Und an dem Wochenende haben auch die beiden Suzuki-Jungs gezeigt, dass sie sehr konkurrenzfähig sind."

Fotoquelle: Repsol

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