Regen in der Wüste? Casey Stoner hat seinen Spaß an der kalten Dusche

MotoGP 2009

— 12.04.2009

Regen bremst die MotoGP ein

Eine wüste Situation in der Wüste: Der Start der MotoGP-Saison ist wegen heftiger Regenfälle verschoben - Rennen in Katar am Montag?

Wer hätte das gedacht? Da geht der Grand-Prix-Zirkus in die an sich meist trockene Wüste und dann macht der Regen den gesamten Bemühungen einen Strich durch die Rechnung. Zuerst war das 125er-Rennen nach nur vier Runden abgebrochen worden, dann machten die 250er einen kurzen 13-Runden-Sprint und nun mussten sich alle MotoGP-Teams vor einem Gewitter in Sicherheit bringen.

Die Piloten waren gerade mit ihren Bikes in die Startauftsellung gefahren, die Motoren liefen, die Konzentrationsphase war auf ihrem Höhepunkt - da kam der große Regen. Die Rennleitung reagierte schnell und holte alle Stars und alle Maschinen zurück in die Garagen. Der heftige Wind bläst normalerweise die Bahn in Katar bei leichtem Regen schnell wieder trocken, doch bei den aktuellen Wassermassen ist daran nicht zu denken.

"Unter diesen Bedingungen ist es schlichtweg unmöglich, ein Rennen abzuhalten. Die Scheinwerfer sorgen eben für eine gewisse Reflexion auf der nassen Strecke, sodass du nicht einmal mehr den Kurs sehen kannst", sagte Jorge Lorenzo im 'DSF'. Den letzten Rennausfall gab es im vergangenen Jahr in Indianapolis. Dort musste das 250er-Rennen wegen des aufziehenden Wirbelsturms "Ike" abgesagt werden.

"Wir alle scheinen den Regen förmlich anzuziehen. Wir gehen nach Jerez und es regnet, wir gehen in die Wüste - und wieder regnet es", fügte Lorenzo lächelnd hinzu. "Es ist wirklich schade", sagte Superstar Valentino Rossi. "Vielleicht hätte ich Stoner packen können." Zwei der aktuellen MotoGP-Piloten werden sicherlich freuen. Nicky Hayden und Daniel Pedrosa hätten das Rennen verletzt angehen müssen. Die beiden Topstars haben nun voraussichtlich zwei Wochen mehr Zeit, um ihre lädierten Knochen ausheilen zu lassen.

Möglicherweise werden die Organisatoren allerdings einen ganz ungewöhnlichen Weg einschlagen. Nach Angaben der Rennleitung erwägt man, das MotoGP-Rennen am Montag nachzuholen. Doch für ein solches Unterfangen bräuchte man die Zustimmung aller Teams und Piloten. Da jedoch auf dem Weg zu den weiteren Stationen logistisch alles recht eng geplant ist, gilt ein solches Szenario als unwahrscheinlich. Viele Zuschauer könnten ohnehin nicht auf die Barrikaden gehen, denn man zählte in Katar am Sonntag nur 6.500 - neuer Doha-Rekord.

Fotoquelle: Ducati

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