Niccolò Canepa musste feststellen: Aller Anfang in der MotoGP ist schwer

MotoGP 2009

— 16.04.2009

Canepa lässt sich nicht entmutigen

Pramac-Rookie Niccolò Canepa fuhr beim Auftakt in Katar zwar hinterher, doch er ist sich sicher, dass sich das im Laufe der Saison noch ändern wird

Viel zu holen gab es für Niccolò Canepa beim Saisonauftakt der MotoGP in Katar nicht: Der Debütant in Diensten des Ducati-Satellitenteams Pramac konnte das Tempo der anderen nicht mitgehen, ging vom hintersten Startplatz ins Rennen und kam schließlich als 17. und Letzter ins Ziel. Doch der junge Italiener lässt sich dadurch nicht entmutigen. Immerhin konnte er in Katar einiges dazulernen und das immer besonders aufregende erste Rennen in der Königsklasse hat er nun auch hinter sich.

Schon beim Wintertest in Katar zeigte sich, dass Canepa noch einen weiten Weg vor sich hat, um die Top 10 zu erreichen. Dieser Eindruck hat sich am Rennwochenende bestätigt. "Es lief nicht allzu gut für uns. Wir sind recht entspannt und zuversichtlich hierhergekommen, aber es lief nicht ganz so, wie wir wollten", erklärte Canepa gegenüber 'motogp.com'.

Er wolle die Schuld nicht auf das Motorrad schieben, denn das sei nur das halbe Problem, fuhr Canepa fort. Nun ginge es darum, das richtige Feeling für die Maschine zu entwickeln: "Sobald wir die für uns richtige Grundabstimmung finden, müssen wir für den Rest der Saison keine drastischen Änderungen mehr vornehmen." Und daran wird nun hart gearbeitet: Mit intensiver Datenanalyse wird untersucht, was in Katar gut lief und was nicht. "Jetzt können wir uns darauf konzentrieren, unsere Fehler nicht zu wiederholen. Aber ich muss mich rein aufs Fahren konzentrieren und darf mir nicht zu viele Gedanken über die Abstimmung machen", sagte der 20-Jährige.

Zwar war die sportliche Ausbeute für Canepa enttäuschend, doch der frühere Ducati-Tespilot freute sich, nach einem Jahr Rennpause endlich wieder den Kick zu spüren: "Ich habe das Rennfahren wirklich vermisst, deshalb war es toll, dabei zu sein. Ich habe es sehr genossen, vor allem die letzten zehn Runden, in denen ich hinter James Toseland hergefahren bin und viel gelernt habe. Es war wichtig, dass ich nicht allein fahre. Denn dabei hätte ich nicht viel gelernt."

Canepa ist davon überzeugt, dass er sich im Laufe der Saison steigern kann, wenn die Abstimmung passt und er das Gelernte umsetzt. Allerdings räumt er auch ein, dass das nächste Rennen im japanischen Motegi wohl wieder schwer wird. Denn anders als in Katar kennt er die Strecke in Motegi noch nicht. Also gilt für ihn: "Erst muss ich so schnell wie möglich die Strecke lernen und dann einfach Gas geben."

Fotoquelle: Pramac

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