Casey Stoner weiß, dass er sich noch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen kann

MotoGP 2009

— 21.04.2009

Stoner rechnet nicht nur mit Rossis Gegenwehr

Casey Stoner will den Auftakt nicht überbewerten und verweist auf seine und auf Valentino Rossis Aufholjagd 2008, deshalb will er weiter kräftig punkten

Casey Stoner warnt davor, nachdem Saisonauftakt in Katar verfrühte Prognosen in Sachen Titelkampf abzugeben. Nach seiner Dominanz im ersten Rennen geht der Ducati-Pilot für viele als klarer Favorit. Wenn ihm überhaupt jemand gefährlich werden kann, dann nur Valentino Rossi. Die beiden schienen in Katar in einer eigenen Liga zu fahren. Doch Stoner bleibt auf der Hut - er rechnet nicht nur damit, dass Rossi zurückschlagen kann. Sondern der Australier hat auch noch dessen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo oder auch den noch angeschlagenen Dani Pedrosa (Honda) auf der Rechnung.

Katar sei erst das erste Rennen gewesen, gab Stoner gegenüber 'MCN' zu bedenken und er erinnerte an die Saison 2008: "Da war Valentino im ersten Rennen Fünfter und alle haben gesagt, er sei nicht konkurrenzfähig. Danach hat er dann neun Rennen gewonnen."

Doch nicht nur das ist für Stoner der Beweis dafür, dass sich das Blatt ganz schnell wieder wenden kann und dass man niemanden zu früh abschreiben sollte. Er selbst war in der vergangenen Saison stellenweise auf den vierten Platz der Fahrerwertung zurückgefallen und kaum jemand hatte ihn noch auf der Rechnung: "Aber ich konnte mich zurückkämpfen."

In diesem Jahr möchte es Stoner jedoch falls möglich vermeiden, eine solche Aufholjagd starten zu müssen. Stattdessen hat er sich vorgenommen, seinen Vorsprung zu halten und auszubauen - und zwar gleich am kommenden Wochenende im japanischen Motegi. Zwar hatte er dort noch nicht allzu viele gute Rennen, aber das will der Australier ändern.

Seine Strategie im Titelkampf: "Hoffentlich geht es mir nicht wie im vergangenen Jahr, wo ich am Saisonanfang Punkte verloren habe. Ich sollte versuchen, während der gesamten Saison gute Rennen zu fahren und nicht nur am Ende." Dass er auf dem Kurs, auf dem immer wieder hart gebremst werden muss, Probleme mit seinem angeschlagenen Handgelenk bekommt, glaubt Stoner übrigens nicht.

Fotoquelle: Ducati

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