Nicky Hayden hat festgestellt: Je weniger Benzin, umso fahrbarer die GP9

MotoGP 2009

— 23.04.2009

Haydens überraschende Erkenntnisse über die GP9

Nicky Hayden nimmt aus Katar auch Positives mit nach Motegi, zum Beispiel seine Erkenntnisse über das Fahrverhalten der Desmosedici auf Renndistanzen

Ein bisschen ungewohnt ist es für Nicky Hayden schon, nicht mehr als Honda-, sondern als Ducati-Pilot nach Motegi zu kommen. Rund um den Japan-Grand-Prix hat er nun wesentlich weniger Termine und damit mehr Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die weitere Gewöhnung an seine Desmosedici GP9. Beim Saisonstart vor zwei Wochen in Katar lief es für den Neo-Ducati-Piloten noch gar nicht nach Plan. Er kam mit seinem neuen Arbeitsgerät noch nicht wirklich zurecht und sein heftiger Highsider in der Qualifikation war auch keine Hilfe.

Dennoch nimmt Hayden auch Positives mit aus Katar nach Motegi. Im Rennen konnte er sich angeschlagen immerhin noch auf den zwölften Platz kämpfen. Und er hat einiges über das Fahrverhalten seiner GP9 gelernt. "Einen richtigen Longrun zu machen und einfach 45 Minuten lang zu fahren war genau das, was ich brauchte", erklärte er in Motegi. So konnte er nämlich auch wichtige Daten sammeln - und Erkenntnisse gewinnen: "Die Maschine hat sich während des Rennens sehr verändert, mehr als es Ducati jemals zuvor erlebt hat."

Je weniger Benzin er im Tank hatte, umso besser kam Hayden mit der Front der Maschine zurecht: "Vor allem in den schnellen Kurven hat sich das Fahrverhalten sehr geändert. Die Maschine ließ sich immer leichter lenken, je mehr Benzin ich verbraucht hatte", berichtete der Amerikaner. "Ich wusste zwar vorher nicht so richtig, was ich im Rennen zu erwarten habe, aber ich habe einiges gelernt."

Es sei nach dem verkorksten Auftakt nicht einfach gewesen, positiv zu denken, räumte Hayden ein: "Aber das Team und ich sahen doch gewisse Lichtblicke, denn in der Schlussphase des Rennens konnte ich schneller fahren. Und obwohl das Wochenende wirklich hart war, konnte ich im Rennen wenigestens noch kämpfen."

Haydens erster Weg in Motegi führte in die Clinca Mobile, wo er sich heute eigentlich die Fäden entfernen lassen wollte. Nach seinem Unfall in Katar musste er am Nacken genäht werden. Doch das Team um Dr. Claudia Costa kam zu dem Schluss, dass es besser ist, die Naht noch ein paar Tage länger heilen zu lassen. Hayden sieht darin aber kein Problem. Und ansonsten fühlt er sich wieder topfit. "An Trainingszeit fehlt mir auch nichts, also gibt es von daher keine Ausreden."

Fotoquelle: Ducati

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