Loris Capirossi will in Motegi nicht wieder überraschend Probleme bekommen

MotoGP 2009

— 23.04.2009

Capirossis Ursachensuche: Ein Riss im Chassis?

Auch in Motegi beschäftigt Suzuki-Altmeister Loris Capirossi die Frage, warum es nach perfekten Tests und Training im Katar-Rennen plötzlich Probleme gab

Loris Capirossi ist immer noch auf Ursachensuche. Der Suzuki-Altmeister rätselt nach wie vor, warum er beim Saisonauftakt in Katar plötzlich im Rennen massive Probleme mit dem Vorderrad bekam. Probleme, die schließlich zu einem Abflug in den Kies führten. Beim Start war der Italiener sogar noch auf den zweiten Platz nach vorn gerast, doch im weiteren Rennverlauf ging nicht mehr viel und in Runde sieben landete er im Kies.

"Ich war den ganzen Winter über und auch an den beiden Trainingstagen schnell unterwegs", sagte Capirossi der 'Gazzetta dello Sport'. "Dann, am Sonntagmorgen, war das Bike plötzlich unfahrbar." Seine Vermutung: "Es muss etwas an meiner Maschine gewesen sein, denn Chris Vermeulen hatte all diese Probleme nicht. Vielleicht gab es einen kleinen Riss im Chassis. Die Techniker müssen das noch klären."

Die Tage nach Katar seien "wirklich schlimm" gewesen, räumte "Capirex" ein: "Denn wir hatten uns von diesem Rennen sehr viel erwartet. Wir waren den ganzen Winter über stark und mussten Katar dann mit leeren Händen verlassen." Doch das ist abgehakt, jetzt konzentriert sich der Suzuki-Pilot ganz auf Motegi: "Ich mag diese Strecke wirklich und ich hatte hier schon einige gute Rennen. Ich bin der Meinung, dass wir gerüstet sind, um um Toppositionen zu fighten."

Im vergangenen Jahr habe Suzuki in Motegi nicht viel ausrichten können, weil man einfach zu langsam war, sagte Capirossi. Aber: "In diesem Jahr ist die Maschine völlig anders und ich bin davon überzeugt, dass ich wie schon in Katar angreifen kann. Wenn ich diese Probleme nicht bekommen hätte, dann hätte ich mit Jorge Lorenzo um Platz drei fighten können."

Der Italiener bezweifelt übrigens auch, dass Casey Stoner und Valentino Rossi dem Feld in Japan wieder so davonfahren können wie in Katar: "Es stimmt, in Katar waren sie viel schneller als alle anderen. Aber ich glaube nicht, dass sich das wiederholt. Ich bin davon überzeugt, dass wir näher rankommen und auch an der Spitze fahren können."

Fotoquelle: Rizla Suzuki

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