Im Lager von Valentino Rossi gab es keine kritischen Anmerkungen zum Training

MotoGP 2009

— 24.04.2009

Yamaha mit Motegi-Form glücklich

Die Yamaha-Werksmannschaft hat in Motegi einen guten Auftakt hingelegt: Valentino Rossi an der Spitze, Jorge Lorenzo Dritter

Die Yamaha-Führungsetage wird jubeln. Valentino Rossi und Jorge Lorenzo bescherten den Japanern beim Heimspiel der MotoGP in Motegi einen hervorragenden Einstand. Im Freien Training am Freitag setzte sich der amtierende Weltmeister knapp vor Rivale Casey Stoner an die Spitze, der spanische Teamkollege rundete das gute Ergebnis mit Rang drei ab. "Es ist wichtig, dass wir sofort vorne sind", kommentierte Rossi.

"Die Bedingungen waren heute schwierig und man konnte sich kaum an die Grenze tasten mit dem Bike und den Reifen", sagte Rossi angesichts der kühlen Temperaturen um 13 Grad. "Wir haben ein gutes Potenzial und deswegen bin ich glücklich. Auch wenn es erst Freitag ist, ist mir der erste Platz sehr wichtig. Ich mag nicht gern Zweiter sein. Morgen könnte es Regen geben, dann können wir den Regenreifen erstmals ausprobieren. Das ist wichtig, weil wir die richtig verstehen müssen."

Die Meteorologen sagen für den Samstag in Motegi eine Regenwahrscheinlichkeit von knapp 100 Prozent voraus. "Es könnte also die einzige trockene Session vor dem Renntag gewesen sein. Daher war es wichtig, sofort vorne dabei zu sein", argumentierte Rossis Teamchef Davide Brivio. "Wir wollten ein paar Sachen ausprobieren, die wirklich gut liefen. Wir müssen uns sicher noch weiter verbessern, aber das war zumindest schon einmal ein guter Auftakt."

Jorge Lorenzo war nicht minder glücklich. "Es ist schön, wieder weit vorn zu sein", so der Spanier. "In den vergangenen Rennen hatte ich oft am ersten Tag ein paar Probleme, aber das war hier überhaupt nicht der Fall. Es fühlte sich sofort gut an, auf der Bremse, beim Beschleunigen und in den Kurven. Hoffentlich können wir morgen darauf aufbauen, selbst wenn es regnen sollte. Ich bin schon gespannt, wie sich die Rundenzeiten bei Nässe entwickeln werden."

"Wir haben einen guten Start erwischt und anscheinend auf Anhieb ein gutes Setup gefunden", so Lorenzos Teamboss Daniele Romagnoli. "Diese Strecke ist ganz anders als Katar. Weil es wohl die einzige trockene Session war, haben wir viele Extra-Daten gesammelt, um uns auf das Rennen bestmöglich vorbereiten zu können. Wir haben diese erste Session wirklich hervorragend ausgenutzt."

Fotoquelle: Yamaha

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