Paul Denning, Chris Vermeulen und Loris Capirossi analysieren die Daten

MotoGP 2009

— 24.04.2009

Suzuki: Gut, aber noch nicht gut genug

Chris Vermeulen und Loris Capirossi hoffen auf einen trockenen Samstag: Weitere Fortschritte sind beim Heimspiel möglich

Suzuki spielt in Motegi im Konzert der Großen mit. Endlich konnten Loris Capirossi und Chris Vermeulen mit den Plätzen sechs und vier im Freien Training die gute Form aus den Wintertests wieder bestätigen. Entsprechend guter Dinge ist man im Lager von Suzuki. "Das war ein guter Auftakt ins Wochenende", freute sich Vermeulen.

"Auf dieser Strecke lief es in den vergangenen drei Jahren für mich nicht sonderlich gut, aber heute haben wir einen tollen Fortschritt gesehen", so der Australier nach dem Training. "Wir haben vor allem beim Herausbeschleunigen aus Kurven mächtig zugelegt. Es gibt gerade hier viele enge Ecken, die auf eine Gerade führen, daher sehen wir gut aus."

Man habe in der gesamten ersten Session in Motegi nur einen einzigen Reifensatz genutzt, daher konnte man am Ende auch nicht mehr entscheidend zulegen, erklärte Vermeulen: "Die Reifen gingen gut, aber bauten natürlich dann zum Ende der Session etwas ab. Wenn also am Renntag ähnliche Bedingungen sind, dann wissen wir genau, wie sie sich verhalten. Wir sind drei Runs gefahren und haben dabei all unsere Aufgaben erledigt. Hoffentlich ist es morgen trocken, denn dann können wir noch weiter zulegen."

Während Vermeulen sehr optimistisch auf den weiteren Verlauf des Rennwochenendes blickte, hatte Teamkollege Capirossi noch einige Vorbehalte. "Das Problem ist, dass wir nur dieses eine Training haben. Uns fehlt die Zeit für weitere Verbesserungen. Es lief bisher ganz ordentlich, aber eigentlich müssten wir am Bike noch einige Sachen einstellen", so der Italiener, der bislang in Motegi immer gut zurecht kam.

"Die Bedingungen haben uns heute nicht gerade geholfen, denn es war kühl und wir haben die Reifen nicht auf die optimale Temperatur bekommen", sagte Capirossi weiter. "Auch ich habe nur einen Satz Reifen benutzt. Wenn man sich die mal anschaut, dann erkennt man, dass die linke Flanke fast wie neu aussieht. Wir müssen mal abwarten, wie sich das morgen entwickelt, aber es ist Regen vorhergesagt. Wir müssen es abwarten und unser Bestes geben."

Suzuki-Teamchef Paul Denning zog eine positive Bilanz nach dem ersten Tag: "Ich freue mich, dass wir einige Probleme aus Katar nun nicht mehr haben. Das zeigt sich auch im Vergleich der beiden Piloten. Die kühlen Temperaturen und der mangelnde Grip waren für alle gleich. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Jungs bei diesen Bedingungen gute Ergebnisse holen können. Erst einmal war es ein guter Auftakt für das Suzuki-Heimspiel und morgen können wir hoffentlich noch ein wenig Speed finden."

Fotoquelle: Suzuki

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