Colin Edwards konnte sich gegen Valentino Rossi und Casey Stoner durchsetzen

MotoGP 2009

— 25.04.2009

Edwards holt die Bestzeit im Samstagstraining

Tech-3-Yamaha-Pilot fuhr im Regen von Motegi sensationell an die Spitze - Valentino Rossi nur knapp dahinter, Casey Stoner auf Platz drei

Pech für alle MotoGP-Piloten, die am Freitag noch kein gutes Setup für trockene Verhältnisse gefunden haben. Wie erwartet öffenete der japanische Himmel am Samstagvormittag seine Schleusen über Motegi. Im nassen zweiten Freien Training konnten die Stars der Königsklasse zwar mit den Bridgestone-Regenreifen experimentieren, wichtige Erkenntnisse für das vermutlich trockene Rennen am Sonntag waren aber nicht drin.

Bei den widrigen Bedingungen zeigte sich zunächst wieder einmal Ducati-Star Casey Stoner zu Beginn an der Spitze. Der souvärne Sieger des Auftaktrennens von Katar musste aber später gleich zwei Yamaha-Piloten ziehen lassen. Überraschend holte sich Tech-3-Pilot Colin Edwards in 2:01.841 Minuten die Bestzeit im zweiten Freien Training vor Werkspilot und Yamaha-Superstar Valentino Rossi (2./2:01.893). Stoner (3./2:02.497) hatte am Ende sogar erheblichen Rückstand.

Edwards konnte seinem derzeitigen Höhenflug nun in Motegi also ein weiteres Kapitel hinzufügen, während Tech-3-Teamkollege James Toseland nach wie vor im Tal der Tränen festsitzt. Der Brite fuhr am Samstagvormittag in 2:06.734 Minuten auf den allerletzten Platz und leistete sich erneut einen Ausrutscher - allerdings ohne gravierende Folgen.

Jorge Lorenzo markierte als Vierter in 2:03.007 Minuten eine weitere gute Marke, dahinter reihte sich Regenspezialist Chris Vermeulen (5./2:03.427) ein. Dessen Suzuki-Teampartner Loris Capirossi (13./2:04.651) kam auf der nassen Fahrbahn nicht gut zurecht und wird wohl morgen im Rennen auf trockenes Wetter hoffen. Für einen positiven Lichtblick sorgte Nicky Hayden. Der Amerikaner war in 2:03.723 Minuten endlich einmal nah an seinem sonst übermächtigen Ducati-Teamkollegen dran.

Große Probleme hat man anscheinend nach wie vor bei Honda. Ausgerechnet beim Heimspiel in Japan bauen die Maschinen wegen der kühlen Temperaturen keinen Grip auf. Alex de Angelis (7./2:04.136) war heute bester Honda-Vertreter, die HRC-Werkspiloten Dani Pedrosa (10./2:04.489) und Andrea Dovizioso (11./2:04.536) kamen nicht gut zurecht.

Fotoquelle: Yamaha

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