Casey Stoner jagte im Regen zur Bestzeit, Loris Capirossi blieb lange in der Box

MotoGP 2009

— 26.04.2009

Warmup in Motegi: Schon wieder Regen

Pünktlich zum Warmup der MotoGP ist der große Regen zurück: Casey Stoner reichen fünf Runden zur deutlichen Bestzeit

Was hat Petrus gegen Rossi, Stoner und Co.? Unglaubliche Szene in Motegi: Während die Zweitakter ihr jeweiliges Warmup noch auf abtrocknender Piste fahren konnten, öffnete der Himmel exakt zum Start der MotoGP-Session wieder den Himmel - und wie! Nur wenige Piloten wagten sich zu Beginn überhaupt angesichts der Wassermassen auf die Bahn und schwammen vorsichtig um den Kurs. Loris Capirossi versuchte es drei Runden lang, aber kam anschließend kopfschüttelnd wieder an die Box.

Es folgte das von gestern bekannte japanische Schauspiel. Die Piloten diskutierten in den geschützten Garagen mit den Technikern und Rennverantwortlichen, auf den Tribünen holten die Fans ihre teils interessant geschnittenen und gemusterten Regencapes heraus. Erst nach rund 25 Minuten ging der Wolkenbruch in "nur" noch starken Regen über.

Gresini-Honda-Pilot Toni Elias probierte es erneut und war lange Zeit der einzige auf der Motegi-Strecke. Gut für die Zuschauer: Anhand der riesigen Gischtwolke konnten die Zuschauer stets von allen Plätzen verfolgen, wo sich Elias gerade auf der Strecke befand. Erst eine Weile später bekam der Spanier auf der Strecke von Lokalmatador Yuki Takahashi Gesellschaft, der von den völlig durchnässten MotoGP-Fans gefeiert wurde.

Rund zehn Minuten vor dem Ende der Session gab es noch einmal richtig Fahrbetrieb. Alle Piloten nutzten die letzte Chance vor dem Rennen am Nachmittag, um sich auf die Bedingungen einzuschießen, die durchaus auch später für einen spannenden Grand Prix sorgen könnten. Niemand ging angesichts der rutschigen Verhältnisse ein zu großes Risiko ein, aber einer dominierte: Casey Stoner.

Der australische Ducati-Star fuhr rund zehn Minuten vor Ende des Warmups aus der Box, brauchte anschließend nur zwei Runden, um sich auf die Verhältnisse einzustellen. Es folgten dann drei Fabelrunden des Weltmeisters von 2007. Sein letzter Umlauf brachte ihm in 2:05.903 Minuten die absolute Bestzeit. Auf Rang zwei hatte der fleißige Toni Elias (2:07.945 Minuten) bereits über zwei Sekunden Rückstand. Auch Lokalheld Yuki Takahashi (2:08.224) konnte nicht mehr mithalten.

Fotoquelle: Ducati

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