Dani Pedrosa ließ erst mit einem guten Start und später mit P3 mächtig aufhorchen

MotoGP 2009

— 26.04.2009

Motegi: Die Stimmen zum Rennen

Jorge Lorenzo, Valentino Rossi und Dani Pedrosa lieferten sich in Motegi einen tollen Fight um die Platzierungen auf dem Podium der MotoGP

Mit Spannung hatte man das Japan-Rennen der MotoGP erwartet, war doch die Qualifikation am Vortag glatt ins Wasser gefallen. Auf der Basis von lediglich 45 Trainingsminuten im Trockenen mussten die Piloten der MotoGP ein Setup herausarbeiten, um die 24 Runden in Motegi bestmglich meister zu knnen. Sieger Jorge Lorenzo sowie Teamkollege Valentino Rossi und Honda-Fahrer Dani Pedrosa schienen dabei ein glckliches Hndchen gehabt zu haben - die Stimmen zum Rennen.

"Ich mchte mich ganz herzlich bei meinem Team, meiner Familie und meinen Freunden bedanken", sagte ein sehr glcklicher Lorenzo auf der Pressekonferenz nach dem aufregenden Rennen in Japan. "Es ist natrlich richtig schn, dass wir im Heimatland von Yamaha einen Sieg landen konnten. Als ich erst einmal an Valentino vorbei war, konnte ich eine kleine Lcke zwischen uns reien und bin dann um ein paar Sekunden weggekommen."

"Sicher konnte ich mir allerdings niemals sein, denn dafr war der Vorsprung nicht gro genug", meinte der Yamaha-Youngster, der seinen Teamkollegen erst mit einem schnen Manver berholt und dann erfolgreich distanziert hatte. Der "Doktor" konnte dem zweiten Platz in Motegi aber durchaus auch einige positive Eigenschaften abgewinnen: "Das war ein groartiges Rennen", gab der Italiener gegenber 'DSF' zu Protokoll.

"Leider haben wir nicht gewonnen, waren aber immerhin von Anfang an konkurrenzfhig. Ich konnte leider teilweise nicht so fahren, wie ich mir das eigentlich gewnscht htte", erluterte der amtierende MotoGP-Champion. "Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht gerade stark unterwegs und habe dadurch den Kontakt zu Lorenzo verloren. Schlielich habe ich meinen Rhythmus doch noch gefunden und konnte meine Pace wieder steigern."

"Der letzte Rennabschnitt hat mir sehr gefallen, denn das Aufholen macht mir einfach sehr groen Spa. Das ist doch schon einmal sehr ermutigend", wertete Rossi das zweite Saisonrennen und fasste zusammen: "Es ist zwar kein Sieg, aber 20 Punkte sind im Hinblick auf die WM eine ganz wichtige Sache." Gegen seinen jungen Teamkollegen war der 30-Jhrige aber chancenlos: "Jorge war letztendlich zu weit weg."

Freilich ganz im Gegensatz zu Honda-Speerspitze Pedrosa: Der Spanier hatte einen richtig guten Start auf den japanischen Asphalt geknallt und sein Bike konstant in der Spitzengruppe bewegt. Diese Leistung wurde am Ende mit P3 entlohnt. "Ich bin sehr glcklich. Ich habe einen guten Job gemacht. Das konnte ich kaum glauben", sprudelte es nach dem Rennen aus Pedrosa heraus, der nicht mit einer solchen Performance gerechnet hatte.

"Mein Start war richtig gut und ich dachte erst, dass ich vielleicht zwei oder drei Runden so weit vorne bleiben knnte. Dennoch konnte ich mich dort fnf, sechs Umlufe in dieser Region aufhalten und schlielich sogar ber das gesamte Rennen hinweg. Ich kann wirklich kaum glauben, dass wir den Yamahas so sehr auf die Pelle rcken konnten", musste Pedrosa gestehen. "ber dieses Ergebnis freue ich mich natrlich sehr."

Fotoquelle: Repsol

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